Bee against Bayer 2021

Bee against Bayer 
(March against Bayer/Monsanto)

Samstag 22.05.2021 ab 12.30h

Hamburger Innenstadt ab 12:30 Uhr

Hamburg Stübenplatz ab 15: 00 Uhr

Sonntag 23.05.2021 um 14h

online

Da unsere Regierung die Pandemie bis heute nicht unter Kontrolle hat und absehbar nicht haben wird, wird die Demo auch in diesem Jahr leider nicht wie üblich stattfinden: wir haben nicht genug Menschen um ein vernünftiges Hygiene-Konzept für einen Demozug zu erstellen. 
Wir hoffen, dass unsere Politiker*innen die Pandemie bis 2022 dann doch noch in den Griff bekommen und wir dann wie gewohnt wieder zusammen gegen Bayer & Co auf die Straße gehen können. 

Für dieses Jahr haben wir für den 22.05.2021 eine Schnitzeljagd durch Hamburg vorbereitet.

Außerdem könnt ihr auf dem Stübenplatz (in Hamburg Wilhelmsburg) von 15-19 Uhr samenfestes Saatgut abholen, tauschen und kleine Pflanzen mitnehmen - natürlich mit Maske und auch nur mit Abstand.

Info:
Am Stübenplatz sollen bitte nicht mehr als 10 Teilnehmer*innen gleichzeitig vorort sein. Denn wir wollen nicht dass die Veranstaltung zur Ausbreitung der Pandemie beiträgt.

 

Am 23.05.2021 finden von 14-16 Uhr  online über Zoom Redebeiträge verschiedener Organisationen statt.

Wer daran teilnehmen möchte kann sich unter marchagainstbayer@machbar-ev.de anmelden und bekommt dann einen Tag vorher das Passwort. Die Teilnehmerzahl dafür ist leider systembedingt auf 80 Leute begrenzt.

Teilt die Veranstaltungen mit all euren Freunden*innen und Bekannten*innen, denn je mehr mitmachen umso besser!

Wer nicht das Haus verlassen möchte oder kann, kann auch die online Demo vom letzten Jahr wiederholen.

https://www.machbar-ev.de/web-against-bayer-monsanto-2020/

  • 1. Überleg dir auf welchen Kanälen du aktiv werden möchtes (Google, Facebook, Twitter, Instagram, Email)
  • 2. Dann dein Handy, Laptop oder deinen PC anschalten, mit dem Internet verbinden und auf unsere Webseite oder Facebookseite gehen. Und außere deine Kritik: Poste, kommentiere und Bewerte die verschiedenen Kanäle von zuständigen Behörden, Bayer & Co.

Hintergründe zum March against Bayer

Der MARCH AGAINST BAYER ist der weltweit größte Protestmarsch gegen Agrarkonzerne. Seit 2013 protestieren Menschen jährlich zeitgleich in hunderten Städten gegen die zerstörerische Industrie von Monsanto (jetzt Bayer) & Co. Konzerne wie Bayer versuchen z.B. mittels Saatgut-Patente die vollständige Kontrolle über unsere Nahrung zu erlangen.

Unser Protest richtet sich gegen alle Umweltsünden und Menschenrechtsverletzungen, die mit den Agrar- und Chemie-Konzernen in Verbindung gesetzt werden: Regenwaldabholzung, Breitbandherbizide wie Glyphosat, Gen-Food, Patente auf Saatgut, Nahrungsmittel-Monopole, Aufkauf kleinbäuerlicher Betriebe, Vertreibung indigener Völker, Wasser- und Luftverschmutzung und nicht zuletzt das Bienen- und Artensterben …

Der MARCH AGAINST BAYER steht auch für eine weltweite Solidarität. In Nord- und Südamerika und Europa gehen jedes Jahr Ende Mai Millionen von Menschen auf die Straße, um etwas zu bewegen. Haltet euch diesen Tag frei und seid mit dabei!

Dieses Jahr für Hamburg am 22.05 und 23.05.2021

 

Wann & Wo

Protest-Schnitzeljagd

Wann: Samstag, 22.05.2021 ab 12:30  Uhr      Wo: Hamburger Innestadt bis Wilhelmsburg

 

Redebeiträge                 

Wann: Sonntag, 23.05.2021 ab 14:00  Uhr       Wo: online bei Zoom mit vorheriger Anmeldung

 

 

Ab 12:30 startet in der Hamburger Innenstadt  die Protest-Schnitzeljagd in Richtung Wilhelmsburg
Ab 15:00 Auf dem Stübenplatz (Hamburg Wilhelmsburg) könnt samenfestes Saatgut abholen und tauschen und kleine Pflanzen mitnehmen –

Am 23.05.2021 finden von 14-16 h  online über Zoom Redebeiträge verschiedener Organisationen statt unter anderem von:

  • Soil & More
  • Coordination für Bayer Gefahren
  • Pestizid AktionsNetzwerk
  • Gegenstrom Hamburg

Stopecocide

Anmeldung unter: marchagainstbayer@machbar-ev.de

Organisationen die zu dieser Demo aufrufen:

Veranstalter:

Ökozid sollte strafbar sein, es ist ein Verbrechen.

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Ökozid sollte strafbar sein, es ist ein Verbrechen.

"Stop Ecocide" ist aktuell eine der wichtigsten Kampagnen überhaupt:

Es wird Zeit, dass Ökozid zum internationalen Straftatbestand wird.

Konzerne beuten schamlos die Natur aus, erwirtschaften durch die Zerstörung ganzer Ökosysteme Milliarden Gewinne ohne für die Folgen ihres Tuns zu haften. Das muss sich ändern! Wir reiben uns vorsichtig beglückt die Augen: Das EU-Parlament unterstützt das sogar.

Manchmal werden Unternehmen und Konzerne verklagt, manchmal verhängt man Geldstrafen, von denen wir ausgehen können, dass diese zum Teil bereits im jeweiligen Budget mitberücksichtigt sind. Das reicht bei weitem nicht. Umweltverbrechen sollten als "Ökozide" bezeichnet werden und diese international vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angeklagt werden können. Die vertragliche Grundlage des IStGH ist das "Römische Statut", auch Rom-Statut genannt, wonach bisher nur vier Arten von Verbrechen aufgezählt sind: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Verbrechen der Aggression. Die Aufnahme von Ökoziden würde Einzelne, die für die Finanzierung, Erlaubnis oder Ausführung schwerwiegender Umweltschäden verantwortlich sind, strafrechtlich verfolgbar machen.

Viele Staaten sind dem "Rom-Statut" Staaten beigetreten. Die USA und Russland (und der Sudan) haben zwar unterschrieben, ihre Unterschriften aber zurückgezogen. Marokko z. B. hat unterschrieben, aber nicht ratifiziert. Unterzeichnung und Ratifizierung sind zwei verschiedene Dinge. Sobald alle Parteien einverstanden sind, wird dies in einem Dokument niedergeschrieben und unterzeichnet. Diese Absichtserklärung an sich ist aber unverbindlich. Nach der Unterzeichnung erfolgt die Ratifizierung: das unterzeichnete Papier muss zu den jeweiligen Regierungen zurückgebracht werden, die dann den Vertrag genehmigen und unterzeichnen (oder aber auch nicht). Die Philippinen sind ausgetreten nachdem ihnen wegen der Tausende Tote im Zusammenhang mit dem sogenannten Krieg gegen Drogen, den Präsident Duterte auf den Philippinen führt, ein Verfahren drohte. China ist gar nicht erst dabei.

 Im Übrigen ist der Begriff "Ökozid" nicht neu: Seit spätestens 1996 war er auch den Vereinten Nationen bekannt. Damals sollte Ökozid neben Genozid zu einem Völkerrechtsverbrechen erklärt werden. Im römischen Statut des IStGH waren ursprünglich fünf Verbrechen gegen den Frieden vorgesehen: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Verbrechen der Aggression und Ökozid. Letzteres wurde auf vehementem Druck von den USA, England, Frankreich und den Niederlanden wieder von der Liste gestrichen. Man wollte gerne die Umwelt weiterhin versauen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Jetzt, ein Vierteljahrhundert später, ist die EU für die Aufnahme von Ökoziden, immerhin.

Das Verfahren zur Aufnahme des Ökozids in das Rom-Statut ist ein immens wichtiger Schritt, um uns die Gewalt bewusst zu machen, die die Grundlage des aktuellen Wirtschaftssystems darstellt. Das Ideal des grenzenlosen Wachstums führt zu ebenso grenzenlosen Verletzungen der Rechte der Erde und der Rechte der Natur. Das sei Ökozid, so definiert es Vandana Shiva, indische Wissenschaftlerin und Verfechterin von  Nahrungsmittelsouveränität, Trägerin von viele Auszeichnungen, u. a. des Alternativen Nobelpreises. Sie hat u. a. "Navdanya" gegründet: Navdanya bedeutet „Neun Saaten“ oder „Neun Samen“ und steht symbolisch für den Schutz von biologischer und kultureller Vielfalt des Saatgutes. Und sie hat einige entsprechende Bücher geschrieben, von denen die meisten ins Deutsche übersetzt wurden. Lesen!

Kumi Naidoo, bis Dezember 2019 Generalsekretär von Amnesty International und vorher Direktor von Greenpeace International drückte es so aus: "Gegenwärtig erlauben wir unseren politischen und wirtschaftlichen Führern, mit Mord davonzukommen. Jetzt ist es an der Zeit, das zu ändern. Wir brauchen eine direkte Haftung für diejenigen, die unsere Zukunft und diesen Planeten zerstören. Wir brauchen einen schnellen, tiefgreifenden und systemischen Wandel. Die Geschichte schreitet nur voran, wenn mutige Menschen aufstehen und handeln. Deshalb unterstütze ich diese Bürgerinitiative, um Ökozid als das Verbrechen anzuerkennen, das es ist."

Der führende Menschenrechtsanwalt Michael Mansfield aus Großbritannien sagte “Wenn du eine Firma dafür [für Umweltzerstörung, Anm. d. Red.] zur Verantwortung ziehen willst, dann lautete das Problem der Vergangenheit bisher: wer sitzt auf der Anklagebank? Wer ist verantwortlich? In der Firma sitzen reale Menschen und das Objekt des Ökozid sind nicht bloß Firmen, sondern auch Individuen... individuelle Verantwortung ist der einzige Weg für irgendeine Art der Veränderung.“

Es gibt viele Gründe, die gemeinnützige NGO, die "Stop Ecocide Foundation" zu unterstützen.

Nur einige wenige Beispiele:

Die immensen Schäden an Mensch und Natur durch das chemische Entlaubungsmittel Agent Orange hat machbar e.V. bereits in einem früheren Artikel beschrieben. Agrarwissenschaftler*innen prognostizierten Anfang 2019 im Fachjournal „Open Journal of Soil Science“, dass Vietnam noch Jahrzehnte an den Spätfolgen leide. An der Oberfläche zerfällt TCDD in ein bis drei Jahren, im Boden und in Fluss- wie Meeressedimenten kann es mehr als 100 Jahre bestehen. Über Flüsse, Wind und die Bodenerosion während des Monsuns breitet sich TCDD aus und gelangt in Nahrungsketten. Schlauer ist man nicht geworden: so gab es im Sommer 2011 einen Fall, bei dem in Brasilien vom Flugzeug aus Herbizide auf Regenwald versprüht wurden, bei denen auch dioxinhaltige 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure eingesetzt wurde, einer der in Agent Orange enthaltenen Wirkstoffe.

Ölpest volle Kraft voraus!

Erst im Sommer 2020 ereignete sich eine schwere Öltanker-Katastrophen, als der japanische Frachter MV Wakashio vor der Küste von Mauritius auf Grund lief. Über 1.000 Tonnen Öl sollen ausgelaufen sein. Nachdem das Schiff auf Grund gelaufen war und Treibstoff verloren hatte, war es in zwei Teile gebrochen. Eine Ölpest auf See und in Riff- und Küstengebieten war die Folge. 1991 geriet ein Öltanker mit einer Ladung von 260.000 Tonnen Rohöl in Brand. Damals befand sich der Tanker etwa 900 Seemeilen vor Angola. Ebenfalls 1991 explodierte ein Öltanker vor dem Hafen der italienischen Stadt Genua. Der Frachter, der noch mit 144.000 Tonnen Rohöl beladen war, sank.

Seit Jahrzehnten spielt sich im Nigerdelta die vielleicht größte Umweltkatastrophe auf dem afrikanischen Kontinent ab: Die Ölförderung zerstört die Natur und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. In Nigeria, einem der weltweit größten Erdölproduzenten der Welt, hat die Ölförderung des niederländisch-britischen Ölkonzerns Royal Dutch Shell seit den späten 50-er Jahren ganze Natur- und Lebensräume zerstört und das Land in Armut zurückgelassen. Nach Schätzungen haben mehr als zwei Millionen Tonnen Rohöl das Ökosystem des Nigerdeltas verschmutzt. Für die meisten Einwohner*innen, viele von ihnen Fischer und Bauern, wurde durch die Ölkatastrophe ihre Lebensgrundlage vernichtet.

-Ecuador erlangte durch den Jahrhundertprozess gegen den Erdöl-Multi Texaco/Chevron das öffentliche Interesse. Verseuchte Böden, verdrecktes Wasser, verpestete Luft, das ist das Erbe auch von Texaco/Chevron in Ecuadors Regenwald. Ecuador erstritt im November 2013 eine Entschädigung von 9,511 Milliarden US-Dollar. Der Internationale Gerichtshof annullierte das Urteil gegen den Erdölkonzern, womit die Strafe gegen Chevron aufgehoben wurde. "netzfrauen.org" schreibt auch "2020 kamen führende Ölproduzenten, darunter ENI, ROYAL DUTCH SHELL, SATURN OIL & GAS und die G20-Energieminister zusammen, um ein Notfallpaket von Produktionskürzungen zu koordinieren. Ziel war es, die Nachfrageeinbrüche durch die COVID-19-Pandemie zumindest auszugleichen. Um Kosten zu reduzieren, rechnet Shell mit einem Stellenabbau bis Ende 2022 von 7.000 bis 9.000 Menschen. Müssen wir am Ende auch noch die Ölriesen retten, die für zahlreiche Skandale bekannt sind?"

-Am 20. April 2010 kam es infolge verschiedener schwerer Versäumnisse zu einem Blowout (unkontrolliertes Austreten von Bohrspülung, Erdöl und/oder Erdgas aus einem Bohrloch einer Bohr- oder Förderanlage der Bohrplattform) der Bohrplattform Deepwater Horizon für die Erdölexploration im Golf von Mexiko, bei dem die Plattform in Brand geriet und zwei Tage später unterging. 87 Tage lang strömten etwa 800 Millionen Liter Öl ins Meer, was zur Ölpest im Golf von Mexiko führte, der schwersten Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte. 

Die Katastrophe der Deepwater Horizon bei dem Brand 2010 war Anlass für den Ökozid-Vorwurf der Juristin Polly Higgins, die aus Ökozid einen internationalen Straftatbestand machen wollte.

-Nach Angaben des Konzerns in 2019 will Shell alte Plattformen mit 11.000 Tonnen Öl in der Nordsee verrotten lassen. Damals jedenfalls war die britische Regierung gewillt, Shells Pläne zu genehmigen. Aktueller Status: unbekannt.

-Als "Nuklearkatastrophe von Fukushima" werden eine Reihe von katastrophalen Unfällen und schweren Störfällen im japanischen gleichnamigen Kernkraftwerk und deren Auswirkungen bezeichnet. Sie ist noch in unguter Erinnerung. Die Staatsanwaltschaft in Tokio hatte vor 2017 zwei Mal beschlossen, die Chefs der Betreiberfirma Tepco nicht anzuklagen. Auf Einwirkung einer Bürgerinitiative standen dann drei frühere Topmanager 2017 doch noch vor Gericht. Sie wurden der fahrlässigen Katastrophen-Vorsorge beschuldigt, weil sie ihrer Verantwortung nicht gerecht wurden und sich nicht richtig über die Risiken eines Kernkraftwerks an der Pazifikküste informiert hatten. Freispruch!

-Katastrophale Brände in Australien, in den USA, illegale Rodungen im Amazonasgebiet und und und. Im brasilianischen Amazonasgebiet gab es im Juni 2020 die schlimmsten Brände für diesen Monat seit 13 Jahren. Nach Auswertungen des brasilianischen Weltrauminstituts Inpe wurden in den zwölf Monaten August 2019 bis Juli 2020 34 Prozent mehr Regenwald abgeholzt als im Vorjahreszeitraum. Die Satellitenaufnahmen von Inpe zeigten, dass rund 9.170 Quadratkilometer Regenwaldfläche vernichtet wurden. Ein Quadratkilometer sind 1.000.000 Quadratmeter. In 2019 gab es die schwersten Waldbrände seit mehr als 20 Jahren, die sich von Brasilien aus auch auf Bolivien und Peru ausdehnten. Brasiliens oberster Populist und Präsident Jair Bolsonaro hatte im Wahlkampf angekündigt, das Amazonas-Gebiet weiter wirtschaftlich zu erschließen und keine neuen Schutzgebiete für die brasilianischen Ureinwohner auszuweisen.

Das hat auch etwas mit uns zu tun:

Für die Massentierhaltung in Europa importiert die EU Soja aus Brasilien. Etwa ein Fünftel der jährlichen Exporte von Soja und Rindfleisch aus Brasilien in die Europäische Union stehen demnach in Zusammenhang mit illegaler Abholzung im Amazonasgebiet und in der Cerrado-Savanne. Waldrodung ist allerdings nicht das einzige Problem, mit dem landwirtschaftliche Produkte aus Brasilien latent behaftet sind. Hemmungsloser Pestizid- und Herbizideinsatz sowie Monokulturen laugen dort die Böden aus und killen die Biodiversität des Landes.

-Zum ersten Mal haben Forscher bewiesen, dass die vom Menschen verursachte Globale Erwärmung direkt für die Schaffung einer "kritischen Bedrohung" einer verheerenden Flut verantwortlich ist - und eine Stadt mit etwa 120.000 Einwohner*innen auf den Weg potenzieller Überschwemmungen gebracht hat. Das zeigen neue Forschungsergebnisse der Universität Oxford und der University of Washington, die am 04. Februar 2021 in "Nature Geoscience" veröffentlicht wurden. Während sich der Planet erwärmt, tragen sich zurückziehende Gletscher zur Bildung instabiler Seen bei, die anfällig für gefährliche Ausbrüche sind. Die Studie liefert ein entscheidendes fehlendes Beweisstück für eine bahnbrechende Klage die vom Energiekonzern RWE eine Entschädigung für die Auswirkungen des Klimawandels in Huaraz (Peru) fordert.

Direktoren und Vorstandsvorsitzende sollen sich in Zukunft nicht mehr fragen „Rechnet sich das Projekt?“, sondern „Ist das Projekt es wert, dass ich dafür ins Gefängnis gehe?“.

Bisher sind es kriminelle Verbrechen, die nicht einklagbar sind. Niemand wird zur Rechenschaft gezogen. Die derzeit gültigen Gesetze zielen darauf ab, die Wirtschaft anzukurbeln und die Profite zu maximieren. Mit dem Ökozid-Gesetz sollen aber nicht Konzerne zum Kollabieren gebracht werden, sondern es sollen Probleme mittels erneuerbaren Energien gelöst, und, bezogen auf Innovationen, soll in eine andere Richtung geforscht werden.

Ein Gesetzentwurf der Sozialdemokraten in Frankreich sieht bis zu 20 Jahre Freiheitsentzug und Geldstrafen bis zu 10 Millionen Euro für Ökozid vor. Die Unternehmen fühlen sich bedroht; bei der in Frankreich größten Arbeitgebervereinigung "Medef" wird gar eine leichte Panik beobachtet. Die Unternehmer mögen kein Gesetz, das die verantwortlichen Führungspersonen im schwerstwiegenden Fall von angerichteten Umweltschäden mit zwanzig Jahren Freiheitsstrafe konfrontiert und mit Geldstrafen von bis zu 10 Millionen Euro oder 20 Prozent des globalen Umsatzes droht. Der betreffende Straftatbestand, der neu eingeführt werden soll, heißt: "Ökozid".

Das Römische Statut, mit dem 1998 der IStGH gegründet wurde, bestraft bereits „weit verbreitete, langfristige und schwere Schäden an der natürlichen Umwelt“ im Rahmen eines Krieges. Für Umweltschäden in Friedenszeiten gibt es jedoch keine Regelung. Nach diesem Votum des Europäischen Parlaments liegt es nun an den Mitgliedsstaaten, sich vor dem IStGH und auf der internationalen Bühne für dieses Anliegen auszusprechen. „Es liegt an uns, den Parlamentariern, diese Position mit Leben zu füllen, die Mitgliedsstaaten aufzufordern, diesem Ansuchen des Europäischen Parlaments nachzukommen. Auch die Kommission muss aufgefordert werden, in diesem Sinne zu handeln“, betonte die Juristin Marie Toussaint, einer grünen Abgeordneten des Europäischen Parlaments, für die „diese Abstimmung des Europäischen Parlaments auch Emmanuel Macron an seine Verantwortung erinnert“. 

Am 20. Januar 2021, hat das Europäische Parlament einen wichtigen Änderungsantrag zugunsten des Umweltschutzes angenommen.

Die Europaabgeordneten fordern (340 Ja-Stimmen, 323 Nein-Stimmen und 17 Enthaltungen), dass Umweltverbrechen im internationalen Strafrecht verankert werden. In der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am 20. Januar nahmen die Abgeordneten einen Änderungsantrag an, der von Salima Yenbou für die Fraktion der Grünen/EFA eingereicht worden war. “Es legt der EU und den Mitgliedsstaaten nahe, die Anerkennung des „Ökozids“ als internationales Verbrechen im Sinne des Römischen Statuts des IStGH voranzubringen“, heißt es in dem Änderungsantrag.

Wir sind gespannt und machen mit bei "Stopecocide!"

Quellen und mehr Infos:
https://www.stopecocide.de/okozid-zum-verbrechen-machen
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Statut_des_Internationalen_Strafgerichtshofs
https://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva#Gr%C3%BCndungen
https://www.machbar-ev.de/regenwald-tipp1/
https://www.machbar-ev.de/agent-orange-eine-kampferin-fur-gerechtigkeit-und-der-prozess-gegen-chemiekonzerne/
Agent Orange – Wikipedia
Nuklearkatastrophe von Fukushima – Wikipedia
Japan: Fukushima-Urteil sorgt für Empörung - Wirtschaft - SZ.de (sueddeutsche.de)
Ölkatastrophe im Nigerdelta – Wikipedia
Catch-me-if-you-can Spiel, das die Ölkonzerne treiben - wie Shell im Nigerdelta wegen Ölverschmutzung - Dutch court orders Shell to pay over oil spills - Shell Employees Involved with Causing Oil Leaks in Nigeria - netzfrauen– netzfrauen
Toxic-Tour durch Ecuadors Regenwald - Verseuchte Böden, verdrecktes Wasser, verpestete Luft - netzfrauen– netzfrauen
Konzern vor Menschenrecht – einfach widerlich! Ecuador muss an Chevron zahlen anstatt Chevron die Milliardenforderung an vergiftete Ureinwohner - Ecuador loses case, pays Chevron. Chevron loses cases, refuses to pay Ecuador. That's wrong! - netzfrauen– netzfrauen
Severe flood threat caused by climate change – landmark Oxford study | University of Oxford
BertaCaceres.org - Justice for Berta Cáceres
Saúl versus RWE - The Huaraz Case | Germanwatch e.V.
Case History: Berta Cáceres | Front Line Defenders
Shell will alte Plattformen mit 11.000 Tonnen Öl in der Nordsee verrotten lassen - Sonnenseite - Ökologische Kommunikation mit Franz Alt
Deepwater Horizon – Wikipedia
https://www.heise.de/tp/features/Oekozid-Ein-Verbrechen-gegen-die-Menschheit-4612405.html
https://globalmagazin.eu/themen/natur/oekozid-ein-verbrechen-gegen-das-voelkerrecht/
https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/parlement-europeen-vers-la-reconnaissance-de-lecocide-comme-crime-international/
https://reset.org/blog/oekozid-ein-fuenftes-verbrechen-gegen-den-frieden
https://www.stopecocide.earth/
https://pollyhiggins.com/
https://www.ecocidealliance.org/
https://www.deutschlandfunk.de/strafgerichtshof-in-den-haag-faktisch-ein-internationales.2852.de.html?dram:article_id=369607
https://www.tagesschau.de/ausland/brasilien-amazonas-abholzung-101.html
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/illegale-abholzung-des-amazonas-was-unsere-bratwurst-mit-dem-regenwald-zu-tun-hat-a-2665fd88-cc3e-4621-a5ed-f0bc9b7b560e

Agent Orange – eine Kämpferin für Gerechtigkeit und der Prozess gegen Chemiekonzerne

Titel-2

Agent Orange

eine Kämpferin für Gerechtigkeit und der Prozess gegen Chemiekonzerne

Es wurde in Deutschland entdeckt, jahrzehntelang verheimlicht, verharmlost und über den ganzen Erdball verteilt:

Dioxin steht in Paris vor Gericht.

Die fast 79-jährige französisch-vietnamesische Frau Tran To Nga klagt in Paris gegen 26 multinationale Chemieriesen; neben anderen Konzernen stehen auch  Bayer und BASF vor Gericht. Der Vorwurf an die gesamte Chemieindustrie ist es, seit den Fünfzigerjahren gewusst zu haben, wie gefährlich TCDD (Tetrachlordibenzodioxin, eine chlorhaltige, hochgiftige organische Verbindung) ist, aber dieses Wissen aus Profitgier unterdrückt und verheimlicht zu haben. 1966 wurde Tran To Nga Opfer des Giftes, als sie im Widerstand auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (ein während des Indochinakriegs und des Vietnamkriegs genutztes logistisches Netz aus Straßen und anderen Verkehrswegen) als Lehrerin zur Unterrichtung von Kindern tätig war: “Ich bin die Einzige, die diese Firmen in Frankreich anklagen kann!", sagt sie. Denn nur französische Staatsangehörige, die selber Opfer von Agent Orange geworden sind, können Klage in Frankreich einreichen. Noch 40 Jahre nach dem Leben im Agent-Orange-Dschungel wurden bei ihr erhöhte Dioxin-Werte gemessen.

Bis es zum Prozess am 25. Januar 2021 (das Urteil wird für den 10. Mai erwartet) kam, dauerte es sechs Jahre: Frau Tran stellte 2014 erstmals gegen die amerikanischen Chemiegiganten Dow Chemical und Monsanto Anzeige. Sie hat Angst, das Ende ihres Prozesses nicht mehr zu erleben; sie leidet an Herzproblemen, Diabetes, Knoten im ganzen Körper, Brustkrebs und einer Blutkrankheit. Die Anwälte der Unternehmen verzögern das Verfahren hingegen mit immer neuen Anträgen.

Agent Orange

ist ein giftiges Entlaubungsmittel (eine Dosis von 0,000001 Gramm reicht, um ein Kleintier innerhalb kurzer Zeit zu töten), das während des Vietnamkriegs (1955 bis 1975) in Vietnam, Laos und Kambodscha von der US-Armee versprüht wurde. Das Unkrautvernichtungsmittel verursacht auch heute noch Opfer: über drei Millionen Opfer in vier Generationen, die u. a. an Totgeburten, Fehlgeburten, Missbildungen (Kinder ohne Augen, ohne Nase, Kinder mit Wasserköpfen und Gesichtsspalte etc.) und Krebs leiden, bis heute. Unter den qualvoll Verstorbenen sollen sich mindestens 150.000 Kinder befunden haben.

Die amerikanischen Veteranen, die Opfer von Agent Orange wurden, erhoben 600 Sammelklagen, bei denen Schadensersatzforderungen von 45 Milliarden Dollar befürchtet wurden. Um Gerichtsurteile zu vermeiden, kam es zu einem Vergleich, in dem die amerikanischen Opfer  mit über 197 Millionen Dollar entschädigt wurden. Die Chemiefirmen waren glücklich: Sie ließen sich im Vergleich bescheinigen, dass sie nicht für die Leiden der Veteranen verantwortlich seien. Die Gesundheitsschädlichkeit von Dioxin wurde nicht verhandelt. Die vietnamesischen Opfer hingegen sind bis heute nicht als solche anerkannt. Die vietnamesische Regierung war lange Zeit kaum daran interessiert, die USA an Entschädigungen zu erinnern. Gute Wirtschaftsbeziehungen waren wichtiger, vor allem aber wollte man die Öffentlichkeit nicht daran erinnern, dass Obst, Fisch und andere exportierte Lebensmittel made in Vietnam möglicherweise dioxinbelastet sind.

Obwohl ein Unfall bei BASF

vor 67 Jahren, im Jahr 1953 zeigte, dass TCDD hochgiftig ist, hielt die Chemieindustrie diesen Unfall geheim. Boehringer Ingelheim, das größte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland (auch zuständig für andere Skandale, siehe Wikipedia) war Lieferant von 720 Tonnen Trichlorphenolatlauge, die zur Herstellung von Agent Orange diente. Mitglied der Geschäftsführung von 1962 bis 1966 war Richard von Weizsäcker, ehemals Bundespräsident, der in dieser letzten Rolle zum Nationalheiligen wurde. Ob er von der Giftigkeit des Produkts gewusst hat? Niemand weiß es. Boehringer Ingelheim jedenfalls wusste von schädlichen Wirkung von AO. Firmenchef Ernst Böhringer untersagte Mitte der Fünfzigerjahre, ärztliche Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von Dioxin zu veröffentlichen (und auch Heinrich Lübke, Vorgänger von Julia Klöckner im Landwirtschaftsministerium und später Bundespräsident, verbot es). Boehringer Ingelheim lieferte von 1967 bis 1984 auch in die USA die Substanz, von der der Konzern und die amerikanische Seite wussten, dass sie hochgiftig ist. Herr Böhringer freute sich über den Großauftrag: "Solange der Vietnamkrieg andauert", hieß es in einem Schreiben an den Produktionschef, "sind keine Absatzschwierigkeiten zu erwarten."

Die Hintergründe des lange streng geheim gehaltenen Chlorakne-Skandals und der Manipulation von Studien (über die Folgen der Dioxin-Unfälle 1949 bei Monsanto in Nitro (USA) und 1953 bei der BASF in Ludwigshafen), um die Gefahren hochgiftiger Stoffe über Jahrzehnte zu vertuschen, sind nun erstmals weltweit einsehbar. Die Dokumente finden sich in den "Poison Papers", also in den Gift-Papieren einer öffentlich zugänglichen Datenbank mit rund 20.000 Akten über die Chemieindustrie, veröffentlicht von amerikanischen Umweltaktivist*innen. Die Papiere, Briefe und Telegramme des Dioxin-Kartells  erzählen von wachsenden Ängsten und schwindenden Skrupel. Die Firma Boehringer Ingelheim, in den Fünfzigerjahren Initiator des großen Schweigens, arbeitet seit über 40 Jahren daran, sich zumindest auf dem ehemaligen Gelände ihrer Hamburger Fabrik dem Zustand von "No Dioxin" anzunähern. Alle Versuche, das Ultragift aus dem Boden zu bekommen, scheiterten: das Zeug zerfraß die Entsorgungsanlage "Prometheus" (netter Name! In der griechischen Mythologie war Prometheus von Zeus an einen Felsen gefesselt: zu ihm kam jeden Tag ein Adler, um von seiner Leber zu fressen, die über Nacht wieder nachwuchs) und wurde schließlich mit einer kilometerlangen Betonwand unterirdisch eingekapselt. Kosten der Schadensbegrenzung bisher: mehr als 160 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2055 soll das vergiftete Grundwasser durch zusätzliche Brunnen gereinigt und bis 2095 überwacht werden. Die "Poison Papers" enthüllen das Zusammenspiel von Industrie, Politik und US-Militär.

Millionen von Tonnen hochgiftiger Herbizide  wurden versprüht,100 tausende Hektar (1 Hektar = 10.000 m²) Wald wurden in Vietnam, Laos und Kambodscha zerstört ebenso wie Felder verseucht wurden, damit sie keine Nahrungsmittel mehr liefern konnten. Am 7. Januar 1971 stieg zum letzten Mal ein Sprüh-Flugzeug in den Himmel über Vietnam. Erst durch millionenfaches Leid konnte das Schweigen gelüftet und die Produktion des Giftstoffes gestoppt werden. Die verheerenden Folgen reichen bis in die unmittelbare Gegenwart: bis heute werden schwerbehinderte Babys geboren. Contergan, Asbest, PCB, DDT - auch deren Auswirkungen sind gesellschaftliche Kollateralschäden mangelnder Risikobetrachtung von Unternehmen.

It's the money, stupid!

Web against Bayer/Monsanto 2020

March against Bayer (Monsanto)

Samstag 16.05.2020

erste Online-Demo

Web against Bayer (Monsanto)

Filz und Klüngel in der Ernährungsindustrie - ein Lobbyparadies in der Agrarwirtschaft -

Zusammengefasst rankt sich rund um die zentralen Behörden eine unübersichtliche Ansammlungen von Berater*innen, Gutachter*innen, von Beratungsgremien und externen Sachverständigen, zum Teil mit zentraler Bedeutung in den Entscheidungen um Gentechnik.

Es ist kein Wunder, dass wir keinen Durchblick haben und wohl auch nicht haben sollen.

Die gesamten Verflechtungen und Vernetzungen, Netzwerkknoten (genannt "Filz") mit institutionellen und personellen Überschneidungen (u. a. Agrochemie, Verbände, Agrarwirtschaft, Finanzen...) haben einen maßgeblichen und unmittelbaren Einfluss auf gesellschaftspolitische Debatten, auf Informationsflüsse sowie auf politische Willensbildungs-und Entscheidungsprozesse ausüben.

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Ansprache/ Forderungen "Web against Bayer" von machbar e.V. aus Hamburg

Stellt eure Boxen ans Fenster und dreht die Musik auf. Wir haben eine Playlist passend zur Demo zusammengestellt.

Kommentieren Bewerten und Bilder Posten

Jetzt seid ihr dran: kommentiert, postet Fotos von euren Demo Schildern und bewertet die Behörden, Politiker und Bayer. Wenn ihr die von uns vorbereiteten Kommentare nutzt, achtet doch darauf dass ihr nicht die selben Kommentare postet wie jemand vor euch 😉

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Kommentare und Bilder an:

Mögliche Kommentare:

  1. Ich fordere, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit endlich den Filz in den eigenen Reihen eindämmt und nicht ausschließlich industriefreundliche Wissenschaftler*innen beschäftigt.
  2. Das BVL muss die Verbraucher*innen schützen und nicht die Industrie vor den Verbraucher*innen.
  3. Das BVL warnt ‑ mit Bezug auf Corona ‑ Verbraucher*innen vor schwarzen Schafen, die aus der aktuellen Corona-Situation Kapital schlagen möchten. Ich warne Verbraucher*innen vor dem BVL, das Agro-Gentechnik unterstützt und verherrlicht.
  4. Das BVL hat bisher keinen Antrag auf gentechnische Nutzungen abgelehnt obwohl 83 % der Bevölkerung Gentechnik ablehnen. Das BVL handelt nicht im Interesse der Bevölkerung sondern im Interesse der Industrie und folgt der Spur des Geldes.
  5. Herr Friedel Cramer, ich fordere Sie als Präsident des BVL auf, den Filz in ihrer Behörde nach so langer Zeit endlich zu beseitigen.
  6. Es ist unfassbar, dass die Bundesregierung erst reagiert, wenn das Corona-.Kind in den Brunnen gefallen ist und nun droht, gleichsam mit dem Bade ausgeschüttet zu werden.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Kommentare und Bilder an:

Mögliche Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch zu so einer Ministerin. https://www.youtube.com/watch?v=fN0HQELqHuw
  2. Wer zahlt eigentlich die 800.000 € am Tag zu denen das EuGH Deutschland verurteilt hat bis die Nitratrichtlinien hier eingehalten werden? Ich vermute der Steuerzahler…
  3. "Insgesamt gibt es im Agribusiness und in der Agrarpolitik eine vergleichsweise kleine Gruppe von Akteuren, die wesentliche Schlüsselpositionen unter sich aufteilen." Laut einer Lobbystudie der Uni Bremen sind zehn CDU/CSU-Mitglieder im Agrarausschuss des Bundestages.Sie bekleiden zusammen 18 Ämter im Agribusiness, in Bauernverbänden oder in Behörden. Und dann wundern Sie sich, dass sie immer mehr Wähler verlieren?
  4. Warum sind die Ihnen unterstellten Bundesbehörden, rechtlich selbstständige Anstalten des öffentlichen Rechts und Bundesforschungsanstalten voller Menschen, die Konzern- und Industrieinteressen vertreten? Ist das so gewollt oder ist Ihnen da ein Fehler unterlaufen?
  5. Haben sie die Verstrickungen den Ihnen unterstellten Behörden und Anstalten mit der Industrie jemals überprüft? Ich finde das sehr erschreckend und bin sehr beunruhigt.
  6. Ein Whistleblower aus dem BMEL wäre doch der Hit! Dann würde eventuell auch mal der ganze Behördenfilz aufgedeckt werden.
  7. Ich hoffe das BMEL setzt die Milliarden an Steuergelder in Zukunft sinnvoller ein als es das bisher getan hat. Damit bald nicht nur Großkonzerne gefördert werden sondern auch die nachhaltige Landwirtschaft.

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

Parlamentarische Staatssekretät/in beim BMEL

 

 

Mögliche Kommentare:

  1.  Hören Sie endlich mit Ihrer “Lobbyarbeit” für die Konzerne auf! Sie sollen die Bevölkerung vertreten und nicht die Interessen von Konzernen.
  2.   Das EuGH hat schon 2018 geurteilt, dass Deutschland gegen die Nitratrichtlinie der Europäischen Union zum Schutz der Gewässer verstößt. Grund dafür ist vor allem die Überdüngung durch Landwirte. Mit der Neuregelung sollen Vorgaben der EU umgesetzt werden und damit drohende Strafzahlungen in Höhe von mehr als 800.000 Euro pro Tag abgewendet werden. Also bastelten Frau Klöckner und ihre Leute im Februar 2019 eine neue Düngeverordnung, die im Mai 2020 in Kraft treten sollte, tatsächlich wegen der Corona-Pandemie erst ab 01.01.2021 gilt... und solange kann einfach mal zwei bis drei Jahre weitergemacht werden als wenn nichts wäre?
  3.   Es geht doch nicht überwiegend um Gemüse, Salate und Gerste. Man sieht immer mehr Flächen mit Maisanbau: in 2019 gab es  deutschlandweit insgesamt 2,6 Mio. Hektar Ackerfläche für den Maisanbau. Der mit 1,7 Mio. Hektar größte Teil der Fläche diente der Futtermittelgewinnung. Energiemais für die Biogasproduktion wuchs 2018 auf 0,9 Mio. Hektar oder 35 % der gesamten Maisfläche (https://mediathek.fnr.de/grafiken/daten-und-fakten/bioenergie/biogas/maisanbau-in-deutschland.html). Frau Klöckner, hören Sie doch auf uns mit "gesunden Lebensmitteln" zu verkohlen.
  4.   Wer kontrolliert, ob die Düngevorschriften eingehalten werden? Ich vermute: es läuft weiter wie bisher.
  5.   Es ist bekannt, dass die Spargelbetriebe die Kosten für den Hinflug der Saisonkräfte aus Rumänien zahlen. Wer zahlt eigentlich für den Rückflug? Und wer kontrolliert die Quarantäne-Vorschriften? Auf dem Flughafen in Sibiu, Rumänien, hat es ja schon mal nicht geklappt. Einige hätten gar nicht ihre unter strenger Quarantäne stehenden Heimatorte verlassen dürfen (https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87689124/manche-erntehelfer-kommen-aus-abgeriegelten-quarantaenedoerfern-in-rumaenien.html).
  6. Spargel nur noch für die Elite? Spargel subventioniert? Deutscher Spargel über Menschenleben? Ist das für sie in Ordnung?
  7. Wie kann es sein das sie sich ihrer zweijährigen Amtszeit mindestens 25 Mal zu Einzelgesprächen mit Lebensmittelkonzernen wie Nestlé und Mars, mit Leuten von Bayer, und den Milchwerken Berchtesgadener Land, mit Entscheidungsträgern der Megadiscounter Aldi, Lidl, Rewe und Edeka sowie mit Vertretern der klassischen Agrar-, Fleisch- und Ernährungswirtschaft getroffen haben, aber nur fünf Mal mit Vertreter*innen von Organisationen wie dem Bund ökologische Landwirtschaft? Von  den Verbänden bekam der Deutsche Bauernverband mit drei Einzelgesprächen die meisten Termine. Mit dem Chef der deutschen Nestlé-Tochter… Was soll so etwas?

Bundeinstitut für Risikobewertung

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  • Pablo Steinberg, Leiter des Max-Rubner-Instituts (MRI)

Email: pablo.steinberg@mri.bund.de

  • Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft
  • Kontaktdaten weiter oben unter Julia Klöckner

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  1. Wie können Sie schon seit Jahren Mitglieder in die Kommission des BfR berufen die aus Unternehmen und Industrieverbänden (16%) kommen?  Da ist doch klar in welche Richtung es geht.
  2. Warum hat das BfR gefälschte epidemiologische Studien der Glyphosat-Industrie (Bayer/Monsanto) kommentarlos in seiner Studie übernommen? Ist das nicht illegal? Und wenn nicht, warum ist es dann nicht illegal? Wurden die Verantwortlichen denn auch zur Verantwortung gezogen?
  3. Warum haben Menschen wie Kerstin Schmidt und Inge Broer Zugang zu öffentlichen (also von uns Steuerzahler*innen erarbeiteten) Geldern, die sie zwischen ihren eigenen Firmen hin und her schieben können wie sie wollen? Durch ihre Hände gehen Hunderttausende an (öffentlichen) Forschungsgelder für die Gentechnik, das ist doch ein Interessenkonflikt?
  4. Warum sitzen in der Kommission für Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte des BfR Industrielle von BASF, Bayer CropScience und  Syngenta Crop Protection AG? Warum ist so etwas legal?
  5. Ich hätte nie gedacht, dass diese Nähe zur Industrie bzw. dass die Industrie und die Konzerne in den entsprechenden Behörden selbst Entscheidungsträger sind. Und vor allem hätte ich nicht gedacht, dass sowas überhaupt erlaubt ist.
  6. Schon Ende 2015 haben rund 100 internationale Wissenschaftler*innen die EU-Kommission eindringlich davor gewarnt, „den fehlerhaften Ergebnissen“ der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu folgen, die auf der Evaluierung des BfR beruhen.
  7. Sollte man nicht mal den Präsident des BfR Professor Dr. Dr. Andreas Hensel austauschen? Er scheint die Kritik zahlreicher Wissenschaftler und Umweltverbänden zu ignorieren und handelt statt im Sinne der Wissenschaft offenbar  immer wieder im Interesse von Konzernen und der Industrie.
  8. Das BfR scheint ja ein Tummelplatz für Lobbyisten und Großkonzerne zu sein… könnten sie das bitte ändern?

Bundesministerium für Bildung und Forschung

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  1. Bitte hören sie auf so viele Millionen an Forschungsgelder in die Gentechnik zu stecken! Es gibt doch soviele sinnvollere Bereiche, die gefördert werden sollten.
  2. Warum finanzieren sie Gentechnikfelder obwohl ein großer Teil (über 80%) der Bevölkerung das nicht möchte?
  3. Warum bekommen Firmen wie Innoplanta überhaupt Geld (Steuergelder!) von ihnen?
  4. Ich bin schockiert. Ihre Behörde hat über 20,5 Millionen € an Steuergeldern einer Firma wie Innoplanta gegeben. Wieso werden soviele Steuergelder an einen solchen Verein der Lobbyismus für Gentechnik betreibt “verschenkt”?

"Online-Demozug"

Rede über Südamerika (Brasilien) von Jacqueline Kardel von machbar e.V.

Bundessortenamt

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  1. Wie kann es sein, dass kaum samenfestes Saatgut von Ihnen genehmigt wird obwohl das gerade zu Zeiten des Klimawandels wichtig für die Versorgung mit Nahrung ist? Außerdem stärkt Artenvielfalt die Abwehrkräfte der Natur.
  2. Umfragen belegen seit Jahren immer wieder, dass die große Mehrheit der Verbraucher*innen keine Gen-Lebensmittel will. Warum erlauben Sie dann das GV-Pflanzen zugelassen werden?
  3. Selbst über 20 Jahre nach Einführung von Gen-Pflanzen gibt es keine entsprechenden Studien über Auswirkungen auf Menschen. Warum erlauben Sie dann solche Pflanzen?
  4. Schämt man sich eigentlich Mitarbeiter beim BSA zu sein und für eine Behörde zu arbeiten, die so eng mit der Gentechnik-Industrie verstrickt ist? Das kann kein Geld der Welt wert sein, denn es geht nicht nur um uns, es geht um zukünftige Generationen.
  5. Bislang ist zwar kein Fall dokumentiert, in dem ein Mensch durch den Verzehr von gentechnisch veränderten Pflanzen nachweislich zu Schaden gekommen ist, aber es hat auch niemand konkret danach gesucht. Das ist, als ob ein Land sagen würde, es gebe in seinem Bereich keine Corona-Infektionen, hat dabei aber auch keinen einzigen Test durchgeführt. Wie können Sie also davon ausgehen dass GVO´s den Menschen nicht schaden?
  6. Warum sind die Zulassungsstandards auf Hybridsaatgut (Hybride = quasi Einwegsaatgut) ausgelegt, so dass samenfestes Saatgut so gut wie keine Chance hat zugelassen zu werden?
  7. Ist ihnen bewusst dass samenfeste Sorten enorm wichtig für die Welt ist?Artenvielfalt stärkt die Abwehrkräfte der Natur!

Bayer

einige Bayer Crop Science Mitarbeiter bei Twitter

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  1. Dieses Unternehmen denkt nur an Profit- ich würde mich schämen für so einen skrupellosen Konzern zu arbeiten.
  2. Hört auf die Umwelt zu zerstören und lasst die Finger von Brasilien, Finger weg von Südamerika! Hört auf nur den Profit in den Vordergrund zu stellen.
  3. Wer noch ein Gewissen hat sollte auf keinen Fall Aktien von Bayer kaufen oder halten.
  4. Bayer war der erste Konzern, der zu einer „Online-Hauptversammlung” der Aktionäre einlud fernab von Aktivist*innen aber auch ohne kritische Aktionäre. Wie demokratisch!
  5. Bayer soll endlich die 53.000 Menschen entschädigen, die ihre Krebserkrankung auf Glyphosat zurückführen, statt Corona als Verzögerungstaktik zu nutzen.

Rede über die Bayer Hauptversammlung von Marius Stelzmann von der CBG- Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.

Rede über Südamerika (Brasilien) von Jacqueline Kardel von machbar e.V.

fast jedes Jahr bei der Abschlusskundgebung dabei:

in besserer Soundqualität als unsere Aufnahme:

Danke an alle die mitgemacht haben!!!

Wir hoffen das ihr im nächsten Jahr dann wieder mit uns auf die Straße geht!

Eure machbären

Filz und Klüngel in der Ernährungsindustrie – ein Lobbyparadies in der Agrarwirtschaft –

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Filz und Klüngel in der Ernährungsindustrie - ein Lobbyparadies in der Agrarwirtschaft -

Unrühmlich: im gesamten Agrarausschuss des Deutschen Bundestages überwiegt der Anteil derer, die keinen engeren Bezug zur Landwirtschaft aufweisen. Rühmlich: keine andere Partei weist eine so große Nähe zum Agrarsektor auf wie die Vertreter*innen der CDU/CSU. Man solle also meinen, dass sie wissen, was sie tun. Alles was in Berlin in den Fragen Tierschutz, Glyphosat, Düngemitteleinsatz geregelt wird, geht durch diesen Ausschuss. Unrühmlich: viele CDU/CSU-Abgeordnete (nicht vergessen: Volksvertreter*innen) aus dem Agrarausschuss besetzen gleichzeitig Posten in Agrarfirmen und Finanzkonzernen. Abgeordnete, die neben ihrem Bundestagsmandat Lobbytätigkeiten übernehmen, sind verpflichtet, bestimmte Interessen zu vertreten (nicht unbedingt die des Volkes) und werden dafür auch bezahlt[1]. Wie kann da unabhängig entschieden werden, nämlich im Namen des Volkes?

Die gleichen Wissenschaftler*innen, die an den entscheidenden Stellen für den Durchbruch der Agro-Gentechnik arbeiten, haben auch wichtige Funktionen bei der EU-Lebensmittelbehörde EFSA. Das ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Führende Mitarbeiter*innen arbeiten eng mit der Industrie zusammen und sind für große Lebensmittelunternehmen wie Nestlé, KraftFoods oder Unilever tätig, die sie andererseits zu kontrollieren haben. In der EFSA sitzen also Vertreter genau derjenigen Branche, deren Produkte kontrolliert werden sollen[2]. Unabhängig?

Auf  rund 100 der 4.300 Seiten des Schlussberichts der EFSA aus dem Jahr 2015 hatte sich die EFSA für eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat ausgesprochen. „Die Kapitel im EFSA-Bericht über die bisher veröffentlichten Studien zur Wirkung von Glyphosat auf die menschliche Gesundheit sind quasi Wort für Wort von einem Monsanto-Bericht aus dem Jahre 2012 übernommen“, schrieb die italienische Zeitung „La Stampa“. Damals hatte der US-Chemiekonzern - mittlerweile in Besitz des deutschen Bayer-Konzerns - im Namen des Konsortiums „Glyphosate Task Force“ den Bericht eingereicht.

Die EU-Kommission sagte aber nein, nein, nicht die EFSA habe Textbausteine aus dem Monsanto-Bericht kopiert, das sei Deutschland gewesen und die EFSA habe die Textbausteine aus dem Bericht aus Deutschland kopiert[3]. Jeder zeigt mit dem Finger auf den anderen, "ich war's nicht, der da war's", und tut so, als ob er vollkommen im Recht wäre. So etwas kannten wir aus Kindergartenzeiten, als diese noch geöffnet waren. Immerhin wurde bei der Evaluierung von EFSA in 2012 empfohlen, die Verbindungen zwischen EFSA und Industrie transparenter zu kommunizieren, die internen Abläufe im Zusammenhang mit Interessenserklärungen zu überprüfen sowie mit Kritik an der Unabhängigkeit besser umzugehen. Über die Evaluation in 2018 ist in den Suchmaschinen nichts auf deutsch zu finden, lediglich verwirrende englische Hinweise[4].

Hauptaufgabe der EFSA im Gentechnikbereich ist die Zulassung von gentechnisch veränderte Pflanzen zur Verwendung als Saatgut, Lebens- oder Futtermittel. Ist eine Pflanze zugelassen, kann sie ohne weitere Rechtshürden angebaut und verbreitet werden.

Unglücklicherweise ist die EFSA alles andere als unabhängig und stark mit Gentechnikinteressen verwoben - ganz ähnlich dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der US-amerikanischen FDA 9.

So saßen oder sitzen etliche der in deutschen Seilschaften verstrickten Mitarbeiter*innen der Gentechnikbehörden auch in der EFSA. Obwohl 78 bis 90 Prozent der Bevölkerung die Agro-Gentechnik ablehnen, sitzen aus Deutschland ausschließlich Befürworter*innen in der EFSA-Gentechnikgruppe. Alle zwölf bisher von der EFSA verfassten Gutachten über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) fielen zugunsten der Biotech-Industrie aus. Einige der Mitglieder der EFSA haben direkte oder indirekte Verbindungen zur Biotech-Industrie und treten zum Beispiel in einem Informationsvideo der Biotech-Industrie auf. Kritische Stimmen werden zwar angehört, spielen jedoch keine Rolle in den Konsultationsverfahren[5].

Als der genetisch veränderte Mais MON810[6] in Deutschland im Jahr 2007 kurzzeitig verboten war, forderte ausgerechnet der (damalige) oberste Verbraucherschützer zu diesem Thema, Hans-Jörg Buhk, die Rücknahme des Verbots - erfolgreich. Als ein Jahr später die französische Regierung die Pflanze verbot, bemühte sich auch dort ausgerechnet die Verbraucherschutzbehörde, das Verbot zu verhindern. Ebenso handelte die europäische Verbraucherschutzbehörde EFSA. Diese Phalanx aus Gentechnikbefürworter*innen im Verbraucherschutzpelz zeigte sich auch bei Kartoffeln.

Während die Europäische Behörde für Arzneimittelsicherheit EMEA eine kritische Einschätzung zum Einsatz des Antibiotika-Markers in der BASF-Gentech-Kartoffel Amflora und zu möglichen Resistenzproblemen für Menschen abgab, versicherte die EFSA wie üblich: Keine Risiken. Marie-Monique Robin, Autorin des Films "Monsanto. Mit Gift und Genen", sagte dazu: " 80 Prozent der Wissenschaftler dort arbeiten für Monsanto und andere Saatguthersteller wie Syngenta oder Bayer CropScience. Ich habe mit zwei französischen Abgeordneten gesprochen, die ihren Unmut auch in der Zeitung Le Monde veröffentlicht haben. Sie sagen, der politische Druck, die Zulassung der GVO umzusetzen, sei unerträglich. Da geht es nicht nur um normale Lobbyarbeit, sondern auch um Bestechung und all diese Dinge"[7].

So ist es kein Wunder, wenn trotz der Tatsache, dass die Auswirkungen und negativen Folgen der vermeintlich modernen Landwirtschaft deutlich zugenommen haben und die Erkenntnisse zum agrarstrukturellen Wandel, Rückgang der Biodiversität, zu Nitratbelastungen der Gewässer und klimaschädlichen Emissionen sowie zu Erfordernissen einer artgerechten Tierhaltung mehr als eindeutig und vielfach dokumentiert sind, es in vielen Bereichen der europäischen und deutschen Agrar-und Umweltpolitik kaum Fortschritte zur Lösung der drängenden Problemlagen gegeben hat. Bemühungen um Reformen und Anpassungen in der Agrar-und Umweltpolitik sowie in der landwirtschaftlichen Praxis werden systematisch von Interessenvertreter*innen verhindert oder deutlich verwässert. Die Ergebnisse am Ende von Verhandlungen zu politisch-rechtlichen Rahmensetzungen und Förderprogrammen stehen häufig im Widerspruch zu den ursprünglichen Ansätzen, Vorschlägen und v.a. wissenschaftlichen Fachempfehlungen. Wurscht! Beispiele hierfür sind die bundesdeutsche Düngemittelverordnung in 2017 (nach einem Urteil des EuGH nachgebessert zur Umsetzung Mai 2020, wegen Corona aber verlängert bis Ende 2020 - es gibt immer einen Grund), das Greening in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union (EU) oder die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Die Richtschnur des politischen Handelns orientiert sich anscheinend immer noch an einer Vermeidung von Belastungen für die Landwirtschaft und (nur) vordergründig an einer Sicherung der landwirtschaftlichen Einkommen[8].

Das Greening bedeutet, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb in Deutschland über die sogenannten "ersten Säule" der EU-Agrarförderung Geld als Basisprämie pro Jahr und Hektar erhält. Zusätzlich bekommen alle auch die sogenannte Greening-Prämie je nach Größe des Betriebes (je größer der Betrieb, desto mehr Kohle). In Deutschland erhält nach Auskunft des Bundeslandwirtschaftsministeriums jeder landwirtschaftliche Betrieb, der die Basisprämie erhält, auch die Greening-Prämie. Um die Prämie zu erhalten, muss ein landwirtschaftlicher Betrieb, der mehr als 15 Hektar Ackerfläche hat, seit 2014 auf 5 Prozent seiner Fläche sogenannte ökologische Vorrangflächen einrichten. Das können aber auch Blühstreifen und Baumreihen sein. Und es bringt nichts für die Umwelt. Die Blühstreifen höchstens für ein paar Insekten, wenn aber Landwirte Maisstoppeln nach der Ernte nicht stehen ließen, sondern dort eine Winterfrucht einsähen würden, "dann ist das kein Greening, sondern dann ist das Standard. Das ist gute fachliche Praxis." Zusätzliche Leistungen für die Umwelt könne er nicht erkennen, sagte Prof. Friedhelm Taube, Agrarwissenschaftler von der Universität Kiel[9].

Alle wesentlichen Gruppen des Agribusiness als auch spezifische Verflechtungen u. a. zur Finanzwirtschaft und Agrochemie weisen eine enge Verzahnung zum Deutschen Bauernverband (DBV) auf. Verbindungslinien in die Politik und die Agrarausschüsse des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments (EP) gelingen durch eine starke Verknüpfung zu Abgeordneten der CDU/CSU und der Europäischen Volkspartei (EVP). Über die Hälfte ihrer Ausschussmitglieder, vornehmlich aus CDU/CSU, hat mindestens auf einer Organisationsebene des Bauernverbandes ein Amt übernommen. Insgesamt betrachtet gibt es im Agribusiness und in der Agrarpolitik eine vergleichsweise kleine Gruppe an Akteuren, die wesentliche Schlüsselpositionen unter sich aufteilen. Diese Multi-oder Vielfachfunktionäre stammen in erster Linie aus den Spitzen des DBV und seiner Landesverbände. Die Funktionäre haben Posten in Fleischfirmen, sie sitzen in Firmen, die Düngemittel herstellen oder auch Pestizide, sie haben ihre Leute in den Agrarausschüssen der Landtage und des Bundestags. Gleichzeitig weist die breite Palette an ausgeübten Funktionen der DBV-Vertreter*innen auf Konflikte in der breiten Wahrnehmung von verschiedenen Partial-und Sonderinteressen hin. Die verfolgten Ziele und Interessen von Unternehmen aus der Finanz-oder Agrar-und Ernährungswirtschaft dürften kaum in Einklang mit denen einer bäuerlichen Landwirtschaft stehen. Ausgesprochen lesenswert ist die 70seitige Studie des NABU (Fußnote 8).

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat die Aufgabe, sich um die Verbraucher*innen und ihre Interessen gegenüber Staat, Konzerne und anderen zu kümmern. Das tut es aber nicht. Vielmehr ist es so, dass das BVL alle Anträge auf gentechnische Nutzungen genehmigt hat. Etliche Beamte stellten sich in internen Schreiben uneingeschränkt hinter die antragstellenden Konzerne und Forschungseinrichtungen. Filz, Steigbügelhalter, Interessenkollision? der bereits genannte Professor Hans-Jörg Buhk, damaliger Leiter des Zentrums für Gentechnologie, dem auch die „Zulassungsstelle Gentechnik“ unterstand, und sein damaliger Stellvertreter Detlef Bartsch waren sich nicht zu blöde, um in einem Werbefilm für Genmais aufzutreten, der im Auftrag von sechs großen Gentechnik Firmen produziert wurde. Sie machten also Werbung für derjenigen Firmen, deren Anträge sie an anderen Arbeitstagen (ohne die notwendigen umfangreichen Prüfungen) durchwinkten. Der ehemalige langjährige Leiter Herr Buhk meinte, die Ängste, die viele Mitbürger in Bezug auf gentechnisch veränderte Organismen hätten, kämen "aus dem Bauch" und seien oft durch fehlendes Wissen hervorgerufen[10]. Stupide Masse eben.

In seiner Broschüre "Die Grüne Gentechnik. Ein Überblick" (3. Auflage 2010) schreibt der BVL dann auch eindeutig über Gentechnik: "... dass diese Technologien umso eher eine Anwendung finden werden, je höher ihr wirtschaftlicher Nutzen ist...", und "... Die kommerziell betriebene Pflanzenzüchtung – einschließlich jener mit Unterstützung biotechnischer Methoden – verfolgt in einer Marktwirtschaft zunächst und überwiegend das Ziel, Unternehmensgewinne zu steigern..". Interesse der Verbraucher*innen? Pah! It's the economy stupid!

Seit Dezember 2019 hat das BVL einen neuen Präsidenten, Friedel Cramer. Er kommt aus dem Landwirtschaftsministerium und war dort als Referatsleiter der für Pflanzenschutz und den Fall Glyphosat zuständige Beamte und unter anderem für die pflanzenschutzrechtlichen und fachlichen Angelegenheiten des BVL sowie des Julius Kühn-Instituts und des Bundesinstituts für Risikobewertung zuständig[11]. Her Cramer ist bekannt als Gegner strenger Auflagen für Pflanzenschutzmittel, hat aber hingegen keine Qualifikation bezüglich der wichtigen Lebensmittelsicherheit. Die Bundesministerin Klöckner erweckt öffentlich den Anschein, verantwortlich mit Pestiziden umgehen zu wollen, stellt das BVL aber personell so auf, dass dessen Hauptaufgabe der Kampf gegen Umweltauflagen ist[12].  Unser Friedel ist auch international gut vernetzt. In Rom hatte er mehrere Jahre das Referat „Ernährung und Landwirtschaft“ bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, d. h. Welternährungsorganisation) geleitet.

Zusammengefasst rankt sich rund um die zentralen Behörden eine unübersichtliche Ansammlungen von Berater*innen, Gutachter*innen, von Beratungsgremien und externen Sachverständigen, zum Teil mit zentraler Bedeutung in den Entscheidungen um Gentechnik. Der Bundestag teilte in seiner Drucksache[13] in 2012 mit , wer alles für was zuständig ist und mit wie vielen Beschäftigten:

  • im BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) 39 wissenschaftliche Bedienstete u. a. im Leitungsbereich für die Risikobewertung im Bereich GVO, Pflanzenschutzmittel sowie für Lebensmittelzusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe
  • Im BVL sechs Wissenschaftler*innen ausschließlich hauptamtlich für die Risikobewertung auf Bundesebene im Bereich GVO
  • Im JKI(Julius-Kühn-Institut)  ein Wissenschaftler mit der Bewertung der Risiken von Pflanzenschutzmitteln für Honigbienen
  • Im UBA (Umweltbundesamt) 42 Mitarbeiter*innen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss für die Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln (mit Fokus auf die Umweltwirkung )
  • BfN (Bundesamt für Naturschutz); dieses ist bei  Zulassungsverfahren zum Inverkehrbringen und zu Freisetzungen von GVO, samt Risikobewertung, beteiligt (neun Bedienstete im zuständigen Fachgebiet)
  • RKI (Robert-Koch-Institut); dieses ist in die Sicherheitsbewertung von GVO im Rahmen von Freisetzungen und Inverkehrbringen einzubeziehen. Hier befassen sich zwei Personen mit der naturwissenschaftlichen Bewertung von GVO.

Dann gibt es noch das ZKBS (Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit), das u. a. gentechnisch veränderte Organismen auf Risiken für Menschen, Tier und Umwelt prüft und Stellungnahmen dazu abgibt. Das Votum der ZKBS wird von der BVL als Genehmigungsbehörde regelmäßig übernommen. Oder die BVL schreibt eine Stellungnahme für das ZKBS gleich selbst (Synergieeffekte!), das vom ZKBS als eigene an die BVL durchgewunken wird. Aufgebaut wurde das ZKBS übrigens durch vehemente Verfechter der Gentechnik [14].

Oder Firmen wie "Innoplanta". Innoplanta betreibt Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Akzeptanz der Pflanzenbiotechnologie in der Bevölkerung sowie zur Präsentation Deutschlands als optimaler Standort für alle wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich der Pflanzenbiotechnologie. Der Gründungspräsident von Innoplanta, der CDU-Politiker Thomas Leimbach, war von 2004 bis 2011 Präsident des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt und damit Chef der Kontrollbehörde, die für Innoplanta zuständig ist.  Innoplanta war an der Finanzierung des im November 2006 eröffneten "Grünen Labors" beteiligt: das ist eine Einrichtung, in der Schüler*innen die "Grüne Gentechnik" nahe gebracht und so Akzeptanz geschaffen werden soll[15]. Gehirnwäsche bei den ganz Jungen?. Innoplanta ist auch Mitglied der Initiative "Green Gate Gaterleben" , zu der als weitere Partner u. a. die Bayer AG (Stichwort Monsanto), die Saaten Union Biotec GmbH und die Trait Genetics GmbH gehören. Einer der Vereinsvorstände ist  Beisitzer des FDP-Kreisvorstands Harz, im Beirat sitzt ein ehemaliger Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, ein Mitglied der Arbeitsgruppen der Europäischen Behörde für Lebensmittelaufsicht EFSA, der Präsident des Landesbauernverbands Sachsen-Anhalt und der Leiter des Instituts für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen am Julius-Kühn-Institut.[16]

Das Julius Kühn-Institut (JKI) seinerseits ist das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen und hat bundesweit jede Menge Institute und auch jede Menge Aufgaben im Rahmen des Pflanzenschutzgesetzes[17].

Nach einem Bericht vom NABU (Naturschutzbund Deutschland) aus dem April 2019 übt DBV-Präsident und Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg sowie Präsident der COPA-COGECA[18], Joachim Rukwied (alles in einer Person) ein Mandat im Aufsichtsrat der BayWa AG, ein international tätiger Handels- und Dienstleistungskonzern mit den Schwerpunkten "Agrar", "Energie" und "Bau) aus. Dabei ist er auch Mitglied in Aufsichtsrat von Land-Data GmbH (ein Softwareunternehmen, stark mit dem DBV, seinen LBV und deren Führungskräften verhaftet) und  der Südzucker AG (der größte Zuckerproduzent der Welt und einer der größten Nahrungsmittelkonzerne Deutschlands). Insgesamt hat Herr Rukwied 19 Funktionen. Wann schläft der Kerl eigentlich? So trifft es sich gut, dass die Landwirtschafts- und Ernährungsministerin es ablehnt, dass Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt gesondert gekennzeichnet werden. Sie setzt auf die (immer wieder vergebliche) freiwillige Selbstbeschränkung der Industrie.

In 2016 wurde bekannt, dass Herr Rukwied in seiner Funktion als Präsident des Lobbyvereins „Forum für moderne Landwirtschaft“ unter anderem die Interessen von BASF, Bayer, Dow, Du Pont, Monsanto und Syngenta vertritt, allesamt Hersteller des Unkrautkillers Glyphosat[19].

Der feine Herr ist seit 2017 Ritter des Ordens "Mérite Agricole" (französische Verdienstorden für Landwirtschaft) und, verliehen durch den NABU, "Dinosaurier des Jahres". Er verharmlose konsequent alle Umweltprobleme, für die die industrielle Landwirtschaft die Hauptverantwortung trage – wie etwa das drastische Insekten- und Vogelsterben durch den Einsatz von Herbiziden oder die durch Dünger verursachten hohen Nitratkonzentrationen im Grundwasser. Zudem verteidige Joachim Rukwied beharrlich ein Milliarden Euro teures Subventionssystem, das zulasten von Natur, Landwirten und Steuerzahlern gehe und bekämpfe regelmäßig sämtliche Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz der Agrarpolitik. Der Typ findet sich dabei auch noch gut: er freue sich über den Preis, weil er von vielen Berufskollegen und Mitgliedern als Auszeichnung verstanden würde[20]. Merkwürdige uralte elitäre und höfischen Sitten. Herr Rukwied war ebenfalls einer, der sich unter anderem für eine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung um 15 Jahre stark gemacht hatte.

Überhaupt besetzen mehrere CDU/CSU-Abgeordnete aus dem Agrarausschuss zum Teil herausragende Posten in großen landwirtschaftlichen Konzernen wie Baywa, Agravis, Yara oder Crop Energy. Das ist eine Ballung von Ämtern, die es so sonst im Bundestag nicht gibt: Lediglich jeder vierte Bundestagsabgeordnete - 178 von 655 - hat im Laufe der vergangenen Wahlperiode etwas hinzuverdient[21].

Es ist kein Wunder, dass wir keinen Durchblick haben und auch nicht haben sollen. Wie seltsam ist das denn, wenn das eine (zuständige) Amt gegen die Entscheidung eines anderen (zuständigen) Amtes vor Gericht klagt, die Ministerin entscheidet, nicht in die Berufung zu gehen und nicht nur die Bienen haben das Nachsehen[22]. "Politische Entscheidungen stehen oft im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, zum Beispiel zu Erkenntnissen über die Klimafolgen der Landwirtschaft, das Bienensterben oder die Grundwasserbelastung durch Nitrat; es ist ein komplexes Geflecht, aber es sind im Grunde nur einige wenige Akteure, die durch ihre Verflechtungen mit der Politik, insbesondere mit der CDU/CSU-Fraktion, in diesem Netzwerk agieren und Entscheidungen beeinflussen", sagt Guido Nischwitz, Autor der Studie vom Institut "Arbeit und Wirtschaft"  der Universität Bremen.  Der in 2017 amtierende Landwirtschaftsminister Christian Schmidt wurde 2017, nach dem Eklat um seine Glyphosat-Zustimmung, gefragt, ob er nun in den Aufsichtsrat von Monsanto wechseln wolle. Schmidt verneinte. Und sitzt jetzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn - dem größten Einzelverbraucher von Glyphosat [23].

Festzuhalten bleibt, dass die gesamten Verflechtungen und Vernetzungen, Netzwerkknoten (genannt "Filz") mit institutionellen und personellen Überschneidungen (u. a. Agrochemie, Verbände, Agrarwirtschaft, Finanzen...) einen maßgeblichen und unmittelbaren Einfluss auf gesellschaftspolitische Debatten, auf Informationsflüsse sowie auf politische Willensbildungs-und Entscheidungsprozesse ausüben. Das " Forum Moderne Landwirtschaft " und die " Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie" haben die Zielsetzung, Positionen abzustimmen und „diese in der Öffentlichkeit überzeugend zu vermitteln“[24]. Wahrheitsgehalt? Egal.

Die Landwirtschaft, so wie sie bis heute betrieben wird, zerstört die Umwelt. Die Unmengen an Gülle, die Schweine und Rinder produzieren, machen große Teile des Grundwassers ungenießbar; der Einsatz von Pestiziden führt auf den Äckern dazu, dass Unkräuter resistent werden; je mehr Tiere auf engem Raum zusammengepfercht sind, desto mehr Antibiotika sind notwendig; Insekten und Vögel, ganze Arten, sterben aus, weil sie auf den monotonen Anbauflächen kaum etwas zum Fressen finden. Jeder, der am Wochenende zu einer Landpartie aufbricht (vor Corona), kann das spüren: Auf den Wiesen summt's nicht mehr so wie früher[25].

Wer nicht Selbstversorger*in werden kann (Garten, Balkon), der kaufe möglichst regional. Wir brauchen keine Erdbeeren im Winter (in diesem Sommer wegen der Erntehelferproblematik in Verbindung mit dem neuen Virus auch nicht). Um Tomaten selber zu ziehen, ist kein tiefgrüner Daumen erforderlich: Tomaten, die in Südeuropa in Nährlösungen hängen, sind rote Wassersäcke aus Plastik, die nur aussehen wie Tomaten[26]. Ein Fake.

Die Bäuerin, der Bauer, die Verbraucher*innen, die sind zu keinem Zeitpunkt gemeint. Gemeint ist Agro-Industrie und Kapital. Es geht beim Ringen um Regeln für die Produktion von Fleisch, Milch, Obst oder Gemüse um ein Milliardengeschäft[27]. Ein Politiker erinnert sich, wie ihn nach einer kritischen Rede ein Agrarminister ansprach: "Wenn du irgendwann auch auf Linie bist, dann sorgen wir auch für dich." Funktionäre und Manager schieben sich innerhalb dieses engen Netzwerks ihre Posten gegenseitig zu. Wer für wen lobbyiert, ist häufig unklar[28] und kann auch hier nicht restlos aufgeklärt werden.

Wer sich aber die Seiten aller Fußnoten anschaut, kann danach eine Doktorarbeit schreiben, oder ihr bzw. ihm brummt nur noch der Schädel.

Quellen und weitere Infos:
[1] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/report-hegen-und-pflegen-1.3668000
[2] http://mariannefalck.de/wp-content/uploads/2014/01/Abha%CC%88ngige-Kontrolleure-Su%CC%88ddeutsche-Zeitung-271011.pdf
[3] https://orf.at/v2/stories/2407060/2407061/
[4] https://ec.europa.eu/food/safety/food_improvement_agents/additives/re-evaluation_en
[5] https://www.heise.de/tp/features/Total-verbandelt-3438645.html
[6] der MON810-Mais ist eine der gentechnisch veränderten Bt-Maissorten. "Bt" steht für das Bakterium Bacillus thuringiensis. Dem Bt-Mais wurde ein Gen dieses Bakteriums eingebaut, wodurch die Pflanze permanent ein Insektengift produziert. "MON" steht für Monsanto, den Entwickler und Patentinhaber der Maissorte. "810" ist die firmeninterne Produktbezeichnung - https://www.keine-gentechnik.de/dossiers/mais-mon810/
[7] http://www.projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=1&p=20311
[8] Sehr zu empfehlen und auch an anderen Stellen zitiert: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/landwirtschaft/agrarreform/190429-studie-agrarlobby-iaw.pdf
[9] https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Was-bedeutet-Greening,agrarsubventionen114.html
[10] http://www.projektwerkstatt.de/media/text/gen_filz_brosch.pdf
[11] https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/neuer-bvl-praesident-cramer-legt-wert-auf-wissenschaftlichkeit-11929232.html
[12] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/julia-kloeckner-pflanzenschutz-1.4660633
[13] (nachzulesen bei http://www.projektwerkstatt.de/media/text/download_texte_cd_gentec_btdrucksacke17_10373filz.pdf)
[14] http://www.projektwerkstatt.de/media/text/gen_filz_brosch.pdf
[15] https://lobbypedia.de/wiki/Innoplanta
[16] ebda.
[17] https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_K%C3%BChn-Institut) und noch eine am Genehmigungsverfahren zur Agro-Gentechnik beteiligte Institution
[18] der in Brüssel angesiedelte Zusammenschluss der beiden großen landwirtschaftlichen Dachorganisationen in der EU
[19] https://www.muw-nachrichten.de/bauernverbands-praesident-will-weiter-fuer-monsanto-arbeiten/
[20] https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Rukwied?veaction=edit&section=8#%C3%84mter_und_Funktionen
[21] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/report-hegen-und-pflegen-1.3668000
[22] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/julia-kloeckner-pflanzenschutz-1.4660633
[23] https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/21266-rtkl-landwirtschaft-studie-deckt-auf-so-funktioniert-die-agrarlobby
[24] NABU, a. a. O.
[25] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/landwirtschaft-was-gut-ist-fuer-die-bauern-ist-laengst-nicht-gut-fuer-deutschland-1.3564382
[26]  https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/essay-erst-kommt-die-moral-1.2850446
[27] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/report-hegen-und-pflegen-1.3668000
[28] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/report-hegen-und-pflegen-1.3668000

Bee against Bayer 2020

Bee against Bayer 
(March against Bayer/Monsanto)

Samstag 16.05.2020

erste Online-Demo

In diesem Jahr wird die Demo für Hamburg online stattfinden. Hierfür brauchen wir eure Unterstützung: Seid so kreativ wie die Jahre zuvor, bastelt und malt Kreidebilder, Plakate und Banner, hängt sie aus euren Fenstern und schickt uns Fotos und kurze Videos davon. 

Schickt eure Videos und Fotos bitte an online-demo@machbar-ev.de.

Teilt die Veranstaltung mit all euren Freunden und Bekannten, denn je mehr mitmachen um so besser! 

Info:
Aufgrund der Verfügung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz vom 15. März 2020 sind in Hamburg öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, bei denen es zu einer Begegnung von mehreren Menschen kommt, sowie Versammlungen unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden untersagt. Demonstrationen dürfen in Deutschland nur unter bestimmten Auflagen stattfinden, in anderen Ländern aber nicht.
 

Wir werden auch 2020 trotz Corona gegen Bayer & Co Demonstrieren!

Damit unser Protest auch Wirkung erzielt haben wir eine kleine Anleitung für die erste online Demo erstellt - jeder kann mitmarschieren und es braucht jeden einzelnen von euch um die Power von der Straße auch im Netz zu zeigen.

Sagt Bayer & Co was ihr kritisiert oder welche Landwirtschaft ihr fordert.

Am 16. Mai führen wir euch digital zu verschiedenen Orten wo ihr posten, bewerten und kommentieren könnt.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt könnt ihr uns per Mail oder per direktNachricht auf unseren Social Media Kanälen erreichen.

Anleitung für die online Demoroute:

1. Überleg dir auf welchen Kanälen du aktiv werden möchtes (Google, Facebook, Twitter, Instagram, Email)

2. Dann am Samstag den 16. Mai um 14:00 dein Handy, Laptop oder deinen PC anschalten, mit dem Internet verbinden und auf unsere Webseite oder Facebookseite gehen.

3. Besuche mit uns verschiedene Orte um deine Kritik zu äußern. Poste, kommentiere und Bewerte gemeinsam mit uns die verschiedenen Kanäle von Bayer & Co.

Wir haben Material zum Posten vorbereitet das wir am 16. Mai hochladen, falls du nichts selber formulieren möchtest. An vielen Orten lassen sich auch Bilderhochladen- Perfekt für ein Foto von DEINEM Demoplakat. 

Hintergründe zum March against Bayer

Der MARCH AGAINST BAYER ist der weltweit größte Protestmarsch gegen Agrarkonzerne. Seit 2013 protestieren Menschen jährlich zeitgleich in hunderten Städten gegen die zerstörerische Industrie von Monsanto (jetzt Bayer) & Co. Konzerne wie Bayer versuchen z.B. mittels Saatgut-Patente die vollständige Kontrolle über unsere Nahrung zu erlangen.

Unser Protest richtet sich gegen alle Umweltsünden und Menschenrechtsverletzungen, die mit den Agrar- und Chemie-Konzernen in Verbindung gesetzt werden: Regenwaldabholzung, Breitbandherbizide wie Glyphosat, Gen-Food, Patente auf Saatgut, Nahrungsmittel-Monopole, Aufkauf kleinbäuerlicher Betriebe, Vertreibung indigener Völker, Wasser- und Luftverschmutzung und nicht zuletzt das Bienen- und Artensterben …

Der MARCH AGAINST BAYER steht auch für eine weltweite Solidarität. In Nord- und Südamerika und Europa gehen am 16.05.2020 Millionen von Menschen auf die Straße, um etwas zu bewegen. Haltet euch diesen Tag frei und seid mit dabei!

Wann & Wo

Wann: Samstag,16.05.2020 ab 14:00  Uhr                                                                                                                                                                                                Wo: online

Organisationen die zu dieser Demo aufrufen:

Veranstalter:

Hamburger Saatgutbörse 2020

Hamburger Saatgutbörse

mit samenfestem Saatgut

Die hamburg.bio pausiert in diesem Jahr, die Saatgutbörse findet statt!

Sonntag, 01. März 2020

10–17 Uhr

Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg (nähe Dammtor-Bahnhof)

bis zu 15 Aussteller

 

 Hamburger Saatgutbörse in Kooperation mit machbar e. V.

Rahmenprogramm mit Informationsveranstaltungen

Am 01 März 2020 findet  die zweite Hamburger Saatgutbörse statt. Sie wird veranstaltet mit dem Hamburger Verein machbar e. V. Kinder können auf der hamburg.bio-Messe gemeinsam mit dem Verein Samenbomben herstellen.

Jacqueline Kardel, erste Vorsitzende und Projektleitung für den „March against Bayer(Monsanto)” und den „Saatgutverteiler” bei machbar e.V.: „Das Thema Saatgut interessiert immer mehr Menschen. Wir stellen Raum zum Tausch zur Verfügung – sowohl von Saatgut selbst als auch von Informationen – zum Beispiel über die geplanten Saatgutverteiler, die wir an vielen Orten in Hamburg aufgestellt haben und noch mehr aufstellen wollen. Über die Verteiler sollen die Menschen samenfestes Saatgut ganz einfach anbieten und mitnehmen können.“

Impressionen von der letzten Hamburger Saatgutbörse

Norddeutsche Apfeltage 2019

Norddeutsche Apfeltage  2019

machbar e.V. ist dabei!

21. – 22. September 2019 09:00 -18:00 Uhr

Loki-Schmidt-Garten (Botanischer Garten der Universität Hamburg)
Ohnhorststraße
22609 Hamburg-Klein Flottbek

Eintritt frei!

Am Samstag und Sonntag könnt ihr auf den Norddeutschen Apfeltagen von 09h-18h Samenbomben mit uns bauen, euch über unsere Projekte informieren, Saatgut tauschen oder uns einfach kennenlernen!

Programm Apfelfest

 Sa-So  9–18 Uhr
  • • Norddeutschlands größte Apfel- und Birnenausstellung

  • •Apfel- und Birnenbestimmung mit Jan Bade & Jens Meyer

  • •Obstverkostungen und Verkauf

  • •Info- und Beratungsstände zu Auswahl, Pflanzung und Pflege von Obstbäumen

  • •Marktstände mit Pflanzen & Essensangeboten

  • •SaftMobile, Hamburgs erste Mosterei auf Rädern (Schaupressen)

  • •Kinderprogramm

VORTRÄGE

Samstag, 21.09.2019

  • 15 Uhr„UrbanPom - Obstbäume in der Stadt“, Joachim Reinig, Pomologen-Verein e.V.
  • 16 Uhr„Hartschalenobst in der Stadt und Norddeutschland - Geschichte und Pflanzung heute“, Dr. Peter Lock, Pomologen-Verein e.V.

Sonntag, 22.09.2019: Obst im Klimawandel

  • 11 Uhr„Einführung in die Phänologie“, Stefan Rust, Kustos des Botanischen Gartens der Universität Hamburg12 Uhr„Erlebte Wetterextreme in den vergangenen 60 Jahren“, Reimer Esselborn, Dipl.-Ing. Gartenbau
  • 13 Uhr„Klimatour Apfel: Mit der Apfelblüte durch Deutschland“, Hans Rutar, Naturfotograf + zertifizierter Natur- und Landschaftsführer (ZNLF)14 Uhr „Äpfel im Klimawandel – vorläufige Beobachtungen“, Eckart Brandt, Autor + Obstbauer
  • 15 Uhr „Klimaeinflüsse auf das Lagerverhalten von Winterbirnen – ein Blitz-licht“, Jens Meyer, Pomologen-Verein e.V.16 Uhr „Phänologie und Obstbaumschnitt“, Sebastian Dorn, Obstgehölzpfleger

Moderation: Thomas Schönberger, UmweltHaus am Schüberg

Ort: Grüne Schule

FRÜHE SORTENBESTIMMUNG Samstag, 24.08.2019, 13–17 Uhr

Der Pomologe Jens Meyer bestimmt Ihre unbekannten Äpfel und Birnen. Bitte bringen Sie 3-5 typische und gesunde Früchte mit.

Ort: Grüne Schule im Botanischen Garten
Kosten: 2,50 Euro pro erfolgreich bestimmter Sorte

 

WORKSHOPS Freitag, 20.09.2019, 11–17 Uhr

 

Workshop 1

Einführung in die ApfelsortenbestimmungLeitung: Jan Bade & Jens Meyer

Ort: Großes Gewächshaus im Botanischen Garten

 

Workshop 2

Grundzüge der ObstbaumpflegeLeitung: Volker Ciesla & Sebastian Dorn

Ort: Grüne Schule im Botanischen Garten
Kosten: je 45,00 Euro
Information und Anmeldung: Ulrich Kubina, Tel. 040/460 63 992, uk@apfeltage.de
 

 

WORKSHOP Veredelung Sonntag, 22.09.2019, 12–13 Uhr

Veredeln von ObstgehölzenLeitung: Thorsten & Peter Klock

Ort: Rollgewächshaus, ohne Anmeldung
Kosten: 10,00 Euro

Grußwort von Loki Schmidt †

„Ich habe mich gefragt, warum wir eigentlich die Norddeutschen Apfeltage feiern, wenn wir in unseren Gärten doch auch Kirschbäume, Birnen- und Pflaumenbäume finden? Ist es vielleicht gerade der Apfel, der uns als erstes in den Sinn kommt, weil wir ihn schon aus unseren Kindheitserinnerungen kennen?
Unter dem Apfelbaum liegen und zwischen den Zweigen hindurch die Wolken beobachten, in den Apfel beißen, mal sauer, mal süß, mal leuchtend grün, dann wieder feuerrot. Apfelmus auf Pfannkuchen und Apfelkuchen mit Sahne im Sommer, danach wieder die heißen Bratäpfel im Winter. Er ist einfach überall der Apfel, alle Generationen kennen ihn. Während heute auch Mangos und Kiwis den Markt erobert haben, bleibt der Apfel doch immer der bekannteste unter den Früchten, der Allgegenwärtige sogar. Von dem ersten Apfel in der Brottasche für den Weg zum Kindergarten bis zum eigenen gepflanzten Apfelbaum im Garten ist er immer dabei und selbstverständlich geworden. Gerade aber was Selbstverständlich erscheint, darf nicht aus dem Blickwinkel geraten und deshalb meine ich, muss unser Apfel mit seinem alltäglichen Dasein in den Mittelpunkt gerückt und in seiner Vielfalt unterstützt werden, damit noch viele Generationen die unterschiedlichsten Sorten probieren können und immer einen Platz unter dem Apfelbaum finden können.“

Sommerfest 2019 im SZ

Großes Sommerfest 2019 im SZ Norderstedt

machbar e.V. ist dabei!

Samstag 31. August 2019 14:00 Uhr

„In de Tarpen 8“ (Norderstedt)

Am Samstag könnt ihr auf dem Sommerfest vom SZ Norderstedt von 14h-18h Samenbomben mit uns bauen, euch über unsere Projekte informieren oder uns einfach kennenlernen!

Das große SOMMERFEST im SZ Norderstedt steht vor der Tür

und wartet mit krassem Programm, tollen Aktionen und monstermäßigen Bands auf. Lasst euch das nicht entgehen und schaut vorbei!

Der Eintritt läuft AUF SPENDENBASIS je nachdem was Dein Geldbeutel so hergibt.

Info- und Verkaufsstände verschiedener Gruppen und Vereine.

  • Samenbomben bauen mit machbar e.V.
  • Große Punker-Tombola
  • Vortrag vom Hambacher Forst
  • Klettertraining vom Hambacher Forst
  • Cocktailstand vom Wagenplatz Norderstedt
  • Vegane Vokü, Kuschel-Ecke, Kicker…

 

Open Air Konzert (ab ca 17:00 Uhr) mit:

ARRESTED DENIAL // Band CASE 39 // CHOPSTICK KILLER// Gloomster // Crass Defected Character // Unfinished Business// BRUTALE GRUPPE 5000 // Eat the Bitch

Anschließend DJ: PUNKROCK-KLASSIKER

 

Kinder sind gerne gesehen, Hunde bitte nur wenn sie wirklich entspannt sind!

Grundsätzlich bitte für Hörschutz, bzw genügend Bühnenabstand bei Kindern und Hunden zu sorgen… danke 😉

March against Bayer 2019

March against Bayer

Samstag 18. Mai 2019 14:00 Uhr Hachmannplatz/Hamburg-Hbf

Hintergründe zum March against Bayer

Der MARCH AGAINST BAYER ist der weltweit größte Protestmarsch gegen Agrarkonzerne. Seit 2013 protestieren Menschen jährlich zeitgleich in hunderten Städten gegen die zerstörerische Industrie von Monsanto (jetzt Bayer) & Co. Konzerne wie Bayer versuchen z.B. mittels Saatgut-Patente die vollständige Kontrolle über unsere Nahrung zu erlangen.

Unser Protest richtet sich gegen alle Umweltsünden und Menschenrechtsverletzungen, die mit den Agrar- und Chemie-Konzernen in Verbindung gesetzt werden: Regenwaldabholzung, Breitbandherbizide wie Glyphosat, Gen-Food, Patente auf Saatgut, Nahrungsmittel-Monopole, Aufkauf kleinbäuerlicher Betriebe, Vertreibung indigener Völker, Wasser- und Luftverschmutzung und nicht zuletzt das Bienen- und Artensterben …

Der MARCH AGAINST BAYER steht auch für eine weltweite Solidarität. In Nord- und Südamerika und Europa gehen am 18.05.2019 Millionen von Menschen auf die Straße, um etwas zu bewegen. Haltet euch diesen Tag frei und seid mit dabei!

Wann & Wo

Wann: Samstag,18.05.2019 14:00 Uhr                                                                                                                                                                                                             Wo: Hachmannplatz, Hamburg Hbf

Wir suchen noch Vereine und ehrenamtliche Helfer, die den MARCH AGAINST BAYER mit einem Redebeitrag oder einem Infostand unterstützen wollen oder Lust haben, sich an der Organisation der Demo zu beteiligen. Sendet uns dafür gerne eine E-Mail an info@machbar-ev.de          

Der diesjährige MARCH AGAINST MONSANTO/BAYER findet am Samstag den 18.05.2019 statt. Um 14:00 Uhr starten wir am Hachmannplatz/Hbf, laufen dann quer durch die City, machenen einen Zwischenstopp mit Redebeiträgen am Jungfernstieg und enden im Park vorm Grünen Jäger. Dort wird es um 16h Uhr die Abschluss-Kundgebung mit weiteren fachkundigen Redebeiträgen, Infoständen und einem netten musikalischen Ausklang geben.  

Veranstalter:

Unterstützer:

Organisationen die zu dieser Demo aufrufen:

Zum selber drucken

Hier findet Ihr Material für den March against Bayer 2019 in Hamburg zum selber drucken.

Für den PC/ Social Media

Hier findet Ihr Banner in verschiedenen Formaten für den March against Bayer 2019 in Hamburg.