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Doppelzuständigkeit und Wirrwarr im Bundesinstitut für Risikobewertung.

Filz und Klüngel in der Ernährungsindustrie - ein Lobbyparadies in der Agrarwirtschaft -
Agent Orange -- eine Kämpferin für Gerechtigkeit und der Prozess gegen Chemiekonzerne
Kauft keine Holzkohle sonder nutzt Alternativen.

Schnitzeljagd 2021

Schnitzeljagd

Samstag 22.05.2021

ab 12:30 Uhr Hamburg Innenstadt

Erster QR-Code.

  • Solltet ihr bei der Schnitzeljagd nicht weiter kommen schreibt eine Nachricht an:
  • 0176- 95 22 91 93
  • Betreff Schnitzeljagd und euren Standort.

 

Gaaaaaanz viel Spaß!

Was brauche ich für die Schnitzeljagd:

  • 1. Ein Handy (genauer, ein Smartphone/Tablet)
  • 2. Eine QR-Scanner App (kann man sich kostenlos runterladen)
  • 3. Ein Demoschild
  • 4.* Wer nicht lange zu Fuß gehen mag oder kann: Eine Fahrkarte vom HVV oder ein Fahrrad
Streckendauer:
  • Strecke zu Fuß: 1,5-2 Std.
  • Strecke zu Fuß & HVV: 1 Std. (30 Min. zu Fuß 30 Min. HVV)

Strecke Fahrrad: 40 Min.

alles plus Nachdenkzeit und QR-Code-Suche.

Am 22.05 ab 12.30 h solltet ihr frühesten und spätestens um 16/17 h starten

  • denn spätestens um 19h findet ihr niemanden mehr am Endpunkt der Schnitzeljagd.

(Wenn ihr mit dem Fahrrad unterwegs seid solltet ihr nicht vor 14h starten)

Der Start wird in der Innenstadt sein. Der genaue Startpunkt wird hier auf der Seite (siehe Button) und auf Facebook am 22.05.2021 ab ca. 9 Uhr verraten.

Hier seid ihr gefragt: Seid so kreativ wie die Jahre zuvor, bastelt und malt Kreidebilder, Plakate und Banner und geht damit auf Schnitzeljagd.

Auf der Schnitzeljagd erfahrt ihr ein Lösungswort, das ihr uns dann am Ende mitteilt.

Macht Fotos und kurze Videos von euch und euren Demoschildern und postet es auf euren Social Media Kanälen mit den Hashtags #stopbayer #bayertötet

Schickt eure Videos und Fotos bitte an online-demo@machbar-ev.de, wenn wir sie veröffentlichen sollen.

Wichtige Info:
Wir haben keinen Aufzug angemeldet sondern nur eine Versammlung. 
Wenn ihr andere Leute treffen solltet die an der Protest-Schnitzeljagd teilnehmen, wartet doch bitte etwas, damit nachher nicht ein unkontrollierter  Aufzug entsteht.
Wenn ihr Aufgrund eurer Protestschilder Ärger mit anderen Menschen bekommen solltet, (was wir uns nicht vorstellen können) ruft euch selbstständig Hilfe! Die Polizei wird die Schnitzeljagd nicht begleiten.

Wann & Wo

Wann: Samstag, 22.05.2021  ab 12:30                                                                                                                                                                                                      Wo: Hamburger Innestadt bis Wilhelmsburg

Erster QR-Code.

  • Solltet ihr bei der Schnitzeljagd nicht weiter kommen schreibt eine Nachricht an:
  • 0176- 95 22 91 93
  • Betreff Schnitzeljagd und euren Standort.

 

Gaaaaaanz viel Spaß!

Organisationen die zu dieser Demo aufrufen:

Veranstalter:

Staatssekretäre BMEL

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Parlamentarische Staatssekretäre im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Hans Joachim Fuchtel

Jahrgang 1952 ist Parlamentarischer Staatssekretär bei dem BMEL. Er ist  Jurist, von Beruf Rechtsanwalt, engagierte sich gegen Homosexuelle  und hat als Abgeordneter gegen die Änderung des Strafgesetzbuchs, durch die die Vergewaltigung in der Ehe zum Straftatbestand erklärt wurde, gestimmt. Das konservative Kerlchen ist natürlich geschieden. Seine Vita verrät keinerlei Berührungspunkte zu Ernährung und Landwirtschaft. (Wikipedia)

Uwe Feiler

ist seit Dezember 2019 Parlamentarischer Staatssekretär bei dem BMEL; er ist Finanzwirt (FH) und bisher immer in der Finanzverwaltung beschäftigt (Wikipedia). Sein landwirtschaftlicher und Ernährungsbezug erschöpft sich darin, dass seine Eltern einen Spargelhof hatten, der jetzt von seiner Frau bewirtschaftet wird. Dort soll er gelegentlich aushelfen. Ist ihm aber möglicherweise zu anstrengend, denn er hat sich dafür eingesetzt, in Corona-Zeiten auch für Saisonarbeitskräfte nicht ungefährlich, dass diese aus Osteuropa nun doch für die Saat und Ernte von (u. a.) Spargel eingesetzt hat (Quelle). Kann jemand mal verfügen, dass der Spargel-Hype ausgesetzt oder abgeschafft wird?

Die neue Gülleverordnung, die nun den Maßstäben des Urteils des Europäischen Gerichtshofs entspricht, findet er "Mist" (Quelle). Na ja, er müsste die Strafe, die bei Zuwiderhandlung zu zahlen wäre (800.000 Euro pro Tag) ja auch nicht selbst zahlen, sondern wir, die Steuerzahler*innen. "Ökologisch und sozial sollte die nachhaltige Landwirtschaft sein", sagt er, ist aber dagegen, dass nachhaltig etwas gegen Nitrat im Grundwasser getan werden muss. Politiker eben, wie's gerade passt.

Beate Kasch

ist seit diesem Jahr eine neue Staatssekretärin des BMEL, so neu (15. April), dass sie sich unter dem Radar der Suchmaschinen befindet. Bis zu ihrer Ernennung war sie Unterabteilungsleiterin "EU-Angelegenheiten, Internationale Zusammenarbeit, Fischerei" im BMEL (Pressemitteilung).  Immerhin verrät das BMEL (Quelle), dass Frau Kasch immerhin Diplom Agraringenieurin ist.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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 Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert durch finanzielle Mittel Forschung in allen Bereichen der Wissenschaft und finanziert u. a. auch Gentechnikfelder in der Pflanzenzüchtung. So auch die Firma Innoplanta mit 20,5 Millionen Euro lt. Geschäftsbericht 2007. Davon flossen 20 Millionen Euro in verschiedene Projekte zur Förderung der Pflanzengenetik. Die Eigenmittel der beteiligten Unternehmen belaufen sich laut Eigenangaben auf ca. 10 Millionen Euro, so dass insgesamt rund 30 Millionen Euro Fördermittel im Zeitraum von 2001 bis 2006 geflossen sind. Man sollte also nicht zu sehr staunen, wenn es um die Milliarden geht, die unser Finanzminister derzeit wegen Corona auf den Markt wirft. Gelder sind vorhanden, wo man sie einsetzen will.

Innoplanta gilt als "zentrale Schnittstelle zwischen Politik, Gentechnikkonzernen, PR-Organisationen und Forschungsinstitutionen". Nach eigenen Angaben leistet Innoplanta Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Akzeptanz der Pflanzenbiotechnologie in der Bevölkerung sowie zur Präsentation Deutschlands als optimaler Standort für alle wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich der Pflanzenbiotechnologie. Seit 2008 wird auf dem Forum auch ein Preis für Wissenschaftler und Journalisten verliehen, die nach Auffassung von Innoplanta zu dem Themenbereich Grüne Gentechnik "sachdienliche Beiträge" geleistet haben[1]. Das Wort "sachdienlich" ist explizit: nicht sachliche journalistische Berichterstattung ist hier erwünscht, sondern eine, die der Sache von Innoplanta dienlich ist. Innoplanta ist ebenfalls Mitglied der Initiative "Green Gate Gaterleben" , zu der als weitere Partner u. a. die Bayer AG (Stichwort Monsanto), die Saaten Union Biotec GmbH und die Trait Genetics GmbH gehören. Im Beirat von Innoplanta sitzt u. a. ein Mitglied der Arbeitsgruppen der Europäischen Behörde für Lebensmittelaufsicht EFSA, der Präsident des Landesbauernverbands Sachsen-Anhalt und der Leiter des Instituts für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen am Julius-Kühn-Institut[2]. Da sind ja nun einmal wieder alle zusammen.

Quellen und weitere Infos:
[1] https://lobbypedia.de/wiki/Innoplanta
[2] ebda.

 

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

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 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstehen als eine der obersten Bundesbehörden vielfältige Bundesbehörden, rechtlich selbstständige Anstalten des öffentlichen Rechts und Bundesforschungsanstalten:

  •   das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit,
  •   die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung,
  •   das Bundessortenamt,
  •   das Bundesinstitut für Risikobewertung,
  •   das Julius-Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen),
  •   das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit),
  •   das Johann Heinrich von Thünen-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei),
  •   das Max Rubner-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel)

und hat selbst acht Abteilungen. Darunter überall noch weitere feine Verästelungen. Der Hauptsitz des BMEL ist in Bonn, zweiter Dienstsitz ist in Berlin, da kann man schon mal den Überblick verlieren. Bürokratieabbau geht jedenfalls anders.

Wer alles genau darüber wissen möchte, vergnüge sich mit Wikipedia

Das BMEL ist auch Aufsichtsbehörde des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Die anstehende Reform der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (kurz GAP) soll 2021 in Kraft treten. Naturschützer, die Mehrheit der Bauern und Bäuerinnen sowie die Bevölkerung sind dafür - die Agrarlobby macht dagegen aber mit allen Mitteln mobil. Es geht um Geld, es geht immer um Geld, den größten Topf im EU-Haushalt mit Subventionen von 55 Milliarden Euro (Stand: 2018), überwiegend als Direktzahlung. Agrarökonomen, Volkswirte und auch der europäische Rechnungshof sind sich weitgehend einig, dass das aktuelle System für massive Ungerechtigkeit sorgt; es fördert die industrielle Landwirtschaft. Experten schütteln den Kopf, Bauern geben auf und Insekten sterben durch die intensive Landwirtschaft.

Frau Klöckner aber, und mit ihr  die Europäische Kommission halten an der umstrittenen Politik fest. Sie sind Erfüllungsgehilf*innen der Lobbyvertreter der industriellen Landwirtschaft, dem Deutschen Bauernverband und auf europäischer Ebene der Dachverband Copa-Cogeca. Zu den Verflechtungen von Politik und Landwirtschaftsindustrie erschien Anfang Mai 2019 eine aktuelle Lobbystudie von der Universität Bremen, welche in 560 Fällen Vernetzungen und Doppelfunktionen ans Licht brachte: "Insgesamt gibt es im Agribusiness und in der Agrarpolitik eine vergleichsweise kleine Gruppe von Akteuren, die wesentliche Schlüsselpositionen unter sich aufteilen." Laut der Lobbystudie sind zehn CDU/CSU-Mitglieder im Agrarausschuss des Bundestages. Sie bekleiden zusammen 18 Ämter im Agribusiness, in Bauernverbänden oder in Behörden. Die Studie weiter: "Die Ergebnisse am Ende von Verhandlungen zu politisch-rechtlichen Rahmensetzungen und Förderprogrammen stehen häufig im Widerspruch zu den ursprünglichen Ansätzen, Vorschlägen und vor allem wissenschaftlichen Fachempfehlungen." Die Erwartungen bezogen auf den GAP von Konstantin Kreiser beim NABU sind insgesamt gering: Frau Klöckner bezweifelt immer mal wieder, wie groß das Insektensterben wirklich ist und ob die Landwirtschaft wirklich schuld ist. Sie versucht, eine Debatte über die Agrarpolitik tot zu machen und dafür über freiwillige Bienchen-Projekte zu sprechen. Sie versucht, mit Instagram-Kanälen die Menschen von der Politik abzulenken, die sie gerade in Brüssel verhandelt [1]

Und es geht um die Reform der Düngeverordnung: Über Jahre werden die Nitratgrenzwerte im Grundwasser durch zu viel Gülle und Düngemittel auf den Feldern überschritten. Das soll sich ändern. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juni 2018, wonach Deutschland gegen die Nitratrichtlinie der Europäischen Union zum Schutz der Gewässer verstößt. Grund dafür ist vor allem die Überdüngung durch Landwirte. Mit der Neuregelung werden Vorgaben der EU umgesetzt und damit drohende Strafzahlungen in Höhe von mehr als 800.000 Euro pro Tag abgewendet. Natürlich gibt es Fördermittel vom Bund, um den Höfen bei der Umstellung zu helfen. Die Bauern protestierten, aber EuGH ist EuGH und 800 Tausend Euro pro Tag sind 800 Tausend Euro pro Tag. Also bastelten Frau Klöckner und ihre Leute im Februar 2019 eine neue Düngeverordnung, die im Mai 2020 in Kraft treten sollte. Vorerst wird aber weiter fröhlich wie bisher gedüngt, denn für die Umsetzung wichtiger Teile der Verordnung haben die Länder vor dem Hintergrund der Corona-Krise, die Bauern und Landesbehörden belastet, nun Zeit bis zum Jahreswechselhatte [2].

Wofür Corona doch alles gut ist.

Influencer

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Influencer

Als Influencer (von englisch to influence ‚beeinflussen‘) werden seit den 2000er Jahren Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen.(https://de.wikipedia.org/wiki/Influencer)

Die Bayer AG hat auf der ganzen Welt Influencer, besonders viele in Brasilien. Wir haben zwei deutsche Infuencerinnen gefunden die Werbung für Bayer machen.

Erreichen könnt ihr die beiden über Instagram in dem ihr z.B. ein Demobild schickt oder wenn ihr ein Google bzw. Youtube Konto habt direkt bei Youtube kommentiert.

Zahnpflege

Zahnpflege- Nachhaltig

Zahnbürsten -Miswakzahnputzholz

bestehen in der Regel aus reinem Plastik: Stiel und Borsten, alles Plastik. Zahnärzt*innen (der Handel sowieso) empfehlen, die Bürste etwa alle zwei/drei Monate zu wechseln, weil sich die Borsten verbiegen und die Spitzen stumpf werden. Mindestens 332 Millionen Zahnbürsten als Plastikmüll pro Jahr in Deutschland also. Plus die herkömmliche Plastikverpackung.

Hierzulande werden ca. 38% des Plastikmülls recycelt, 1 % landet auf Deponien und 61% werden zur Energiegewinnung verbrannt. Durch Letzteres entstehen höchst giftige Gase, Feinstaub (unterirdisch als hochgiftiger Sondermüll zu lagern), und Schlacke (oftmals mit giftigen Schwermetallen versehen). Der umweltbewegte Mensch braucht eine andere Lösung.

 

Die Alternative ist eine kompostierbare Zahnbürste. Der Griff ist dann aus heimischem Holz oder aus Bambus, der ja auch bei uns recht schnell wächst. Für eine komplett kompostierbare Zahnbürste müssten die Borsten von Schweinen kommen. Holz- oder Bambus-Zahnbürsten mit Schweineborsten sind die einzigen wirklich verlässlich kompostierbaren und biologisch abbaubaren Zahnbürsten. Leider nicht vegan (Schweine) und nicht regional (der überwiegende Teil der Schweineborsten kommt aus China). Schweinehaar ist darüber hinaus innen hohl und Bakterien lieben diese Räume, so dass man alle paar Tage die Zahnbürste mit kochendem Wasser desinfizieren sollte.

Nicht jede*r möchte Schwein im Mund haben. Es besteht die Möglichkeit Borsten aus biologisch abbaubaren Kunststoffen (Kohlenstoff, Wasser und Luft), Nylon 4 genannt, herzustellen. Diese wären 100% biologisch abbaubar und vegan. Allerdings scheint es derzeit keine verlässlichen Nylon 4-Produzent*innen zu geben, also wird fast überall auf Plastik-Borsten zurückgegriffen.  Wir sollten uns nicht durch Begriffe wie „hergestellt aus vorbildlich bewirtschafteten Bambus Wäldern“ und „vegan und tierversuchsfrei“ irritieren lassen: damit sind die Griffe gemeint, nicht die Borsten. Auch die Firma Brush with Bamboo  schreibt, dass zwar alle Komponenten ihrer Zahnbürsten pflanzenbasiert sind (Borsten, Griff und Schachtel), aber wegen des Anteils an Nylon in den Borsten (38 %) immer noch nicht komplett biologisch abbaubar. Außerdem kommt diese Zahnbürste aus den USA; hier im Handel haben wir sie nicht gefunden. Besser als die vollständig aus Plastik bestehende Zahnbürste ist eine, bei der nur die Borsten aus Plastik sind, allemal.

Die perfekte Lösung, die 100 %ige ökologische Rettung, wenngleich etwas gewöhnungsbedürftig, kommt durch den Zahnbürsten- oder Miswakbaum . Das Miswakzahnputzholz ersetzt sogar die Zahnpasta vollständig.

Wenn es aber bei der Zahnbürste bleiben soll, bietet smatricular Vergleichsmöglichkeiten an. Leider führt jeder Klick auf die jeweilige dort aufgeführte Marke unweigerlich zum Versandhaus „amazon“, bei dem man sich überlegen sollte, ob man es wirklich unterstützen möchte. - Arbeitsbedingungen bei Amazon

Alle Zutaten in die Flasche geben und kräftig schütteln. Nach wenigen Minuten haben sich alle Bestandteile im Wasser aufgelöst – fertig!

 Mundspülungen

können in Abhängigkeit der jeweils verwendeten Inhaltsstoffe zusätzlich wirksam gegen Karies, Zahnbelag, Zahnfleischentzündungen und Zahnerosion vorbeugen und präventiv gegen Infektionen wirken, die mikrobielle Mundflora stabilisieren und noch einiges mehr. Wem die Zusammensetzung (möglich: Propandiol, Ethanol, Wasser, Zink-Verbindungen, Matellionen. Quarternäre Ammoniumverbindungen, Sanguinarin, Chlorhexidin, Phenolverbindungen, Aromastoffe, ätherische Öle, Silicylsäurephenylester, Sorbitanester, Natrium-Saccharin, Argini, Kalziumcarbonat, Kaliumnitrat, Cetylpyridiumdchlorid , Strontiumchlorid…, bis zu 30 % Alkohol möglich) nicht geheuer ist, oder wer nicht Biologie studiert hat, kann die Mundspülung ganz leicht selber herstellen. (Bild links)

Morgens und abends nach dem Zähneputzen einen kleinen Schluck in den Mund nehmen, die Zähne etwa eine Minute lang kräftig von allen Seiten spülen, ausspucken. Nicht nachspülen, sonst wird der Schutzfilm aus Xylitol gleich wieder entfernt.

 Zahnpasta

Bei Zahnpasta verhält es sich mit den Inhaltsstoffen ähnlich wie bei der Mundspülung, zusätzlich fällt auch dort regelmäßig Verpackungsmüll an. Es gibt zwar auch natürliche Zahnputztabletten oder Pulver im Glas doch auch Zahnpasta (Bild rechts) und Zahnputzpulver (Bild unten) ist ganz einfach selber zu machen.

Nachteil an der Zahnpasta ist das verwendete Kokosfett.Kokosöl hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt und wenn das so weitergeht werden immer mehr Probleme wie in der Palmölproduktion entstehen: Landraub, Rodungen, Ausbeutung.

Die Öle wirken antibakteriell, Xylit soll Karies entgegenwirken und schmeckt süß, Natron neutralisiert Säuren und schützt so vor Karies, Heilerde gibt der Masse mehr Festigkeit und wirkt zahnreinigend, die in ihr enthaltenen Mineralien sollen zusätzlich die Zähne stärken. Kurkuma macht die Zähne weiß, aber ACHTUNG Hände und Kleidung werd schnell gelb gefärbt.

Alle Zutaten im Mörser. zu einem sehr feinen Pulver mahlen und einen verschließbaren Behälter füllen. -fertig! Je nach Geschmack können die Zutaten variiert werden.
  • Kurkuma 15.min in Kokosöl kochen und dann abkühlen lassen.
  • Die anderen Zutaten in einem Glas mischen
  • abgekühltes noch flüssiges Kokosöl durch ein Sieb hinzu geben.
  • Masse währen des Abkühlens (am besten an einem kühlen Ort) zwischendurch immer wieder umrühren.
  • Fertige gelb-braune Masse in wiederverwendbare Tube oder Schraubglas füllen.

 

Wer es noch leichter haben möchte kann einfach 2EL Kokosöl und 1EL Natron mischen.

 

Saatgut Verteilstation gründen

Wie läuft das mit der Verteilstation ab?

Ihr kennt für eine Tauschbox einen geeigneten Ort der öffentlich für jeden zugänglich ist und den jemand im Blick hat? Der Ort sollte auch trocken sein, damit das Saatgut nicht keimt.

Wenn ihr so einen Ort kennt und dort eine Verteilstation einrichten wollt, dann geben wir euch eine Box (wenn ihr wollt könnt ihr auch gerne selber eine bauen o.ä.) mit verschiedenem Saatgut, Flyern und Stickern.

Ihr könnt natürlich auch eure eigene Box mit eurem samenfestem Saatgut eintragen lassen.

Die Saatgutbox sollte immer jemand im Blick haben bzw. erst auf nachfrage auspacken damit nicht eine Person das ganze Saatgut mitnimmt.

Wenn Saatgut, Flyer oder Sticker aus sind, einfach einmal eine Mail an saatgut@machbar-ev.de schreiben mit dem was fehlt. Wenn noch was da ist, werden wir euch in den ersten beiden Jahren versuchen so schnell wie möglich das, was fehlt vorbeizubringen.

Damit eure Tauschbox auch von jedem gefunden werden kann werdet ihr dann mit eurer wunsch e-mail und eurem Standort in unsere Karte eingetragen.

https://www.machbar-ev.de/saatgutverteiler/

Nach zwei bis drei Jahren sollte die Tauschbox dann von alleine laufen.

Tätigkeitsberichte

Tätigkeitsberichte

Zucchini „Serafina“

Zucchini "Serafina"

Kompakt-wachsende Zucchini, die sich aufgrund ihres offenen Wuchses leicht beernten lässt. Schön geformte, zylindrische, dunkelgrün-marmorierte, glänzende Früchte. Ausgewogenes Verhältnis zwischen vegetativem Wachstum und Fruchtwachstum. Relativ robust gegen echten Mehltau, gutes Regenerationsvermögen im Herbst.

Anbau:: ab Mitte April als Vorkultur mit Pflanzung ab Mitte Mai (nach den letzten Frösten); oder Direktsaat ab Mitte Mai.

Saattiefe: ca. 3 cm, Abstände: 100x100 cm Pflanzabstand, Optimale Keimtemperatur: 18-20 °C

Ernte: 6-8 Wochen nach der aussaat können schon die ersten Früchte geerntet werden.

Saatgut:  ein bis zwei zucchini auswachsen lassen, bis sie richtig groß sind hängen lassen, so lange wie es geht. am besten bis der erste Frost kommt. Sobald ein bis zwei Zucchinis hängen bleiben wachsen keine weiteren zucchinis mehr.

Also besser nicht alle Pflanzen für die Saatguterzeugung nutzen sondern einige für die Küche zu ernten. Sie dienen ja über die männlichen Blüten trotzdem der Befruchtung.

 

Achtung! Unverkreuzte Zucchini werden nie bitter. Bittere Früchte können giftig sein und sollten nicht gegessen werden!

Der größte Feind der Zucchini-Jungpflanze ist wohl die Schnecke. Diese kann durch Schneckenkragen sehr gut in Schach gehalten werden. In feuchten Sommern können Pilze die Pflanze befallen.

Tipps für die Ernte von Zucchinisaatgut

Saatgut in unseren Tauschboxen oder bei uns abholen.
E-Mail: saatgut@machbar-ev.de