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Kleider machen Leute und Kinder machen Kleider

Grundsätzlich wird weit mehr Kleidung produziert, als wir Menschen auf der Welt überhaupt tragen können.

Heutzutage ist die Textil- und Bekleidungsindustrie eine der wichtigsten Konsumgüter-branchen Deutschlands.

Sie erreichte in Deutschland im Jahr 2012 ein Umsatzvolumen von 19 Milliarden €. Knapp zwei Drittel der von Greenpeace befragten Leute sortieren ihre Kleidung aus, wenn sie ihnen nicht mehr gefällt. Lifestyle eben. Dabei sind mehr als 50 % der in Deutschland hergestellten Textilien „technische Textilien“ (eingesetzt in Autoproduktion, Baugewerbe, Landschaftsbau, in Medizin und Umweltschutz), aber 230 Millionen Kleider werden fabrikneu vernichtet oder verramscht: geschreddert, in Mülldeponien verbrannt oder ins Ausland verkauft. Zwar arbeitet die Bundesregierung derzeit an einer Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, aber erstens dauert so etwas, zweitens weiß keiner wie weitreichend das neue Gesetz sein wird.

Der Hauptbestandteil unserer Kleidung ist meist Baumwolle. Der Name kommt nicht daher, dass Wolle am Baum wächst, denn eigentlich ist die Pflanze ein Busch, aber das englische Wort „cotton“ soll im hocharabischen für „qutún“ stehen, was „Baumwolle“ bedeutet. Schon in Herodots Historien Buch 3 ist zu lesen, dass in Indien Wolle am Baum wachsen würde. Jedenfalls besteht etwa die Hälfte aller Textilien weltweit aus Baumwolle; in der EU macht diese Naturfaser 43 % aller Textilfasern für Kleidung aus. Die weltweit bedeutendsten Baumwollproduzenten sind dabei die Volksrepublik China, Indien, die USA, Pakistan und Brasilien.

Die Textilindustrie hat einen riesigen Einfluss auf Umwelt und Klima: Einer Quantis-Studie aus 2018  zufolge war sie 2016 für 5 bis 10 % der globalen Umweltverschmutzung verantwortlich und für rund 8 % der weltweiten Klimaauswirkungen, wenn auch die Zahlen für die Textilindustrie als Ganzes gelten. Die Baumwollindustrie ist nur ein Teil davon. Der Baumwollanbau trägt aber auch, insbesondere durch den hohen Verbrauch an Mineraldünger und Pestizide, erheblich zum weltweiten Kohlenstoffdioxid-Ausstoß bei. Durch die Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts entstehen sieben bis neun Kilogramm CO2.

Derzeit verursacht die Textilindustrie jährlich 1,2 Billionen Tonnen CO2  und damit mehr als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen.

Davon abgesehen ist Polyester mittlerweile das am häufigsten verwendete Material in der Modeindustrie; wie Nylon und Acryl ist Polyester eine Plastikfaser, von der beim Waschen kleinste Partikel ins Wasser gelangen, später ins Meer und über die Nahrungsaufnahme auch in unsere Körper. Eine Umstellung auf nachhaltigere Produktionsweisen und Materialien ist dringend geboten und würde Umwelt und Klima entsprechend massiv entlasten.

Pestizide/Insektizide, Gifte

Die Prozessstufen der Textilherstellung, die besonders starke Belastungen für die Umwelt hervorrufen, sind Anbau und Produktion der Rohfasern sowie die Textilveredelung. Bei der Produktion von Naturfasern werden Pestizide und Düngemittel in großen Mengen eingesetzt. Bisher entfallen beispielsweise circa 25 % des weltweiten Insektizidmarktes und circa 10 % des Pestizidmarktes auf den Baumwollanbau (die Zahlen variieren je nach Quelle, jedenfalls ist Baumwolle nicht per se pestizidfrei) auf insgesamt nur 2,5 % der weltweiten landwirtschaftlichen Fläche. „Pro Saison wird Baumwolle durchschnittlich 20 Mal mit Ackergiften aller Art besprüht“, schreibt das Umweltinstitut München. Der massive Einsatz auch von Düngemittel trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. In Afrika gehen laut Nabu 80 % aller eingesetzten Pestizide in die Baumwollproduktion. Der enorm hohe Pestizideinsatz gefährdet die Biodiversität und vergiftet die Böden. Auch in den fertigen Textilien, die wir dann tragen, kann man die Pestizide noch finden.

In den überwiegend asiatischen Produktionsländern ist die rasant wachsende Textilindustrie nicht nur zum zweitgrößten Wasserverbraucher  und ‑verschmutzer geworden: 3.500 krebserregende, hormonell wirksame oder anderweitig giftige Chemikalien (z. B. Kupfer, Arsen, Cadmium) setzt die Textilindustrie ein, um Rohmaterialien zu bunt bedruckter Kleidung  zu verarbeiten. Bis ein T-Shirt bei uns auf dem Ladentisch liegt, hat es einiges über sich ergehen lassen: Glätten, Bleichen, Färben, Bedrucken, für spezielle Outdoor-Kleidung auch Imprägnieren. Dafür werden in der Textilindustrie pro Kilogramm Kleidung rund ein Kilogramm Chemikalien verwendet. Viele dieser Chemikalien findet man nicht nur im Umfeld der Fabriken, sondern inzwischen rund um den Globus - in der Küstenluft von Südafrika, der Leber von Eisbären und in der Muttermilch. Die Ökoauflagen werden zwar  immer strenger, die Fabriken bekommen dafür aber keinen Cent mehr für ihre Kleidungsstücke und stellen wegen des Kostendrucks teilweise einfach ihre Kläranlage ab (sofern vorhanden). In Flüssen in der Nähe von Textilfabriken in Bangladesch schwimmt kein Fisch mehr.

Wasserverbrauch

Die Herstellung von Baumwolle führt zu einem enorm hohen Wasserverbrauch. Die Zahlen variieren auch hier wieder je nach Quelle und betrachteten Ländern. Sie gehen von 1.214 Liter bis 10.000 (der WWF nimmt zum Beispiel 7.000 bis 29.000 Liter Wasser an) aus, die nötig sind, um ein einziges Kilogramm Baumwolle zu produzieren. Ein Kilo Baumwolle entspricht in etwa einer Jeans und einem T-Shirt.

Auch der Anbau von Bio-Baumwolle benötigt viel Wasser, allerdings weniger als bei konventionellen Pflanzen. Die Böden enthalten aufgrund der im Bio-Anbau üblichen Fruchtfolge (wechselnde Pflanzen) mehr organische Substanz und können mehr Wasser speichern. Außerdem wird auf Bio-Feldern zur Bewässerung häufig Regenwasser aufgefangen und verwendet. Eine Studie aus dem Jahr 2014 kam zum Schluss, das der Wasserverbrauch bei der Produktion von Bio-Baumwolle 91 % geringer ist als bei konventioneller. Der hohe Wasserverbrauch beim Baumwollanbau (ausgehend von 3.600-26.900 m³ Wasser pro Tonne Baumwolle) führte unter anderem zum Austrocknen des Aralsees.

Gentechnik

Genmanipulierte Baumwollpflanzen sind resistent gegen bestimmte Schädlinge und/oder sie sind widerstandsfähiger gegen bestimmte Umweltbedingungen. Der Anbau von genmanipulierten Baumwollpflanzen ist entsprechend enorm weit verbreitet. Lt. der Datenbank TransGen wachsen derzeit auf insgesamt etwa zwei Dritteln der weltweiten Baumwoll-Anbaufläche genveränderte Sorten. Allein in Indien waren im Jahr 2017 demnach 93 % der angebauten Baumwolle gentechnisch verändert. Die Entwicklung von gentechnisch veränderter Saat wird oft als neue "grüne Revolution" bezeichnet. Dadurch sollten die Ernten um ein Vielfaches gesteigert werden. (Quelle: David Nance/ Wikimedia Commons). Die Konzerne versprachen den Bauern, dass sich die Ernten um ein Vielfaches steigern würden, wenn sie nicht nur ihre Pestizide verwenden, sondern auch statt den eigenen die Samen ihrer Firma aussäen.

Doch nicht nur der enorme Einsatz von gesundheitsschädlichen Insektiziden ist eine Konsequenz des hohen Konsums. Die Hoffnung auf größere Erträge bringt viele Bauern dazu, gentechnisch veränderte Baumwolle zu verwenden. Der Weltmarktführer für Gen-Saatgut ist der mächtige US-Konzern Monsanto (von Bayer aufgekauft). Er verkündete, dass die neue Baumwolle viel unempfindlicher gegen Schädlinge und Krankheiten sein würde. Das Grundprinzip ähnele dem der Züchtung, so sagt der Konzern, bei welcher stets nur die besten und widerstandsfähigsten Pflanzen weiter vermehrt würden.

Die Entwicklung von gentechnisch veränderten Samen durch riesige Agrar- und Chemiekonzerne wie Monsanto, Bayer oder Syngenta seit den 1970er Jahren geht jedoch einen großen Schritt weiter als die einfache Züchtung. Bei der "zweiten grünen Revolution" veränderten die Chemiekonzerne künstlich die Gene (also das Erbgut) der Samen mit dem Ziel, diese unempfindlich gegen Schädlinge zu machen. Dazu fügten sie ein Gen von Bakterien ein, das bewirkt, dass die Pflanze ein Gift produziert, das Insekten tötet. Es sterben aber nicht nur die unerwünschten Insekten, sondern auch andere Tiere, die von der Pflanze fressen. Das neue Gen vernichtet alles, was ihm zu nahe kommt. Hinzu kommt, dass die Pflanzen irgendwann nicht mehr auf die Chemie reagieren, weitaus empfindlicher sind als anfangs versprochen und neue Krankheiten entwickelten. Die Bauern müssen sogar noch mehr Spritzstoffe einsetzen, verbunden mit mehr Kosten für die Bauern, mehr Gewinne für die Chemiekonzerne und erheblich mehr Schäden für Mensch und Umwelt.

  • Die so neu erschaffene Baumwolle benötigt außerdem viel mehr Wasser als ihre Vorgänger. Vor allem in den wasserarmen Ländern wie Afrika ist das ein großes Problem, da die Pflanze, wenn sie nicht genug Wasser erhält, die Kapseln einfach abwirft, bevor sie reif sind. Wenn das passiert, fällt die Ernte der Bauern aus.
  • Zuvor war es nicht nötig, Samen zu kaufen, da die Bauern ihr eigenes Saatgut hatten indem sie nach jeder Ernte einen Teil der Samen für die nächste Aussaat aufbewahrten. Zum Teil erhielten sie die Samen auch vom Staat oder die Bauern halfen sich gegenseitig aus. Konzerne wie Monsanto verpflichten die Bauern jedoch vertraglich, jährlich neues Gen-Saatgut bei ihnen zu kaufen.
  • Wenn die Ernte in früheren Zeiten mal weniger gut war, verdienten die Bauern zwar schlecht, zu Essen hatten sie aber trotzdem noch genug. Passiert dasselbe mit gentechnisch veränderten Samen, sind die Einzigen, die daran verdienen, die Firmen, die das Gen-Saatgut verkaufen. Mit dem Verdienst aus dem Baumwollverkauf können die Arbeiter*innen dann gerade einmal die Spritzmittel bezahlen; um die Familie zu ernähren, reicht es aber nicht mehr. Deshalb haben viele von ihnen bei den Firmen Schulden aufgenommen, was sie in einen Kreislauf der Abhängigkeit bringt. Solche Ernteeinbußen haben zum Beispiel zahlreiche indische Kleinbauern in den Ruin getrieben. In der Folge nahmen sich viele verzweifelte Bauern das Leben.

Im Bio-Anbau

sind gentechnisch veränderte Pflanzen verboten. Bio-Baumwolle produziert Samen, aus denen neue Pflanzen wachsen können, was den Bauern enorme Kosten für neues Saatgut erspart. Aber: für Bauern in vielen Ländern ist es inzwischen sehr schwierig, an herkömmliches, nicht-genmanipuliertes Saatgut zu kommen. Dieser Mangel an Bio-Saatgut gilt als einer der größten Hindernisse beim Ausbau des Bio-Baumwollanbaus.

Ausbeutung

In den meisten Fällen ist die Kleiderherstellung mit unfairem Handel und unmenschlichen Arbeitsbedingungen verbunden.

Weltweit ist Kinderarbeit verboten. Bereits seit 1973 gibt es eine Konvention, die das Mindestalter für Beschäftigung regelt und entsprechende nationale Gesetzgebungen gibt es in fast allen Ländern dieser Welt. Die UN-Kinderrechtskonvention, von allen Ländern außer den USA und Somalia ratifiziert, schreibt das Recht des Kindes fest, vor ausbeuterischer Arbeit geschützt zu werden (Artikel 32). Papier ist geduldig und wo kein Kläger, da kein Richter: es arbeiten weltweit über 250 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren, das sind ca. 20 bis 30 % aller Kinder. Sie verrichten Arbeiten, die ihrer Entwicklung und Gesundheit schaden. Rund 120 Millionen dieser Kinder arbeiten ganztags. Die meisten Kinder arbeiten in Asien (ca. 153 Millionen). In Afrika arbeiten ca. 80 Millionen Kinder (ca. jedes dritte Kind), in Lateinamerika ca. 17,5 Millionen (ca. jedes fünfte Kind). Arbeitgeber stellen gerne Kinder ein, da sie diesen weniger Lohn zahlen müssen; Kinder sind leichter zu schikanieren und organisieren sich auch nicht in Gewerkschaften.

 

 

Der größte Teil der Textilherstellung findet in den Billig-Nähstuben der Welt in Bangladesch oder China, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, statt. So wie der Kunde nicht weiß, wo seine Kleidung genau hergestellt wurde, weiß die Näherin umgekehrt in der Regel nicht, für welches Label sie sich eigentlich schindet. Licht in diese dunklen Abläufe zu bringen, ist ein mühseliges Geschäft. Um die Fäden zusammenzubringen, ist ein großes Netzwerk nötig, sagt Maik Pflaum, Arbeitsrechtexperte der „Christlichen Initiative Romero“ (CIR). Romero ist eines von 250 Mitgliedern des europäischen Netzwerks für Textilarbeiterrechte "Kampagne für Saubere Kleidung". Die Missstände, von denen die Verbraucher*innen erfahren, sind nur "die Spitze des Eisberges", sagt Pflaum. Arbeitsrechtsverletzungen seien die Regel. Überstunden, Hungerlöhne und marode Fabriken: Nicht nur Billig-Labels, auch renommierte (Sportartikel-)Hersteller stehen in der Kritik. Viele arbeiten mit ausländischen Zulieferern zusammen, die Löhne weit unter dem Existenzminimum des jeweiligen Landes zahlen, oder ihre Lieferanten gar nicht kennen. Die Subunternehmer in den Billiglohn-Ländern reichen die Aufträge an noch billigere Hersteller weiter, ohne dass ein Unternehmen zwangsweise davon erfährt. Ein Textilhändler wie Primark hat es damit auf eine Gewinnsteigerung von über 40 % innerhalb eines Jahres gebracht. „Die Produkte für Primark werden mit Achtung vor dem Menschen hergestellt“, steht auf der Webseite der irischen Modekette. Eine auf Sri Lanka bezogene Studie von CIR, , hat festgestellt, "in keiner der untersuchten Fabriken wird der Verhaltenskodex eingehalten, den Primark seinen Herstellern auferlegt“.

Die Herstellung von Kleidung kostet im Extremfall Menschenleben, wie am 24. April 2013 als das Gebäude Rana Plaza in Sabhar, Bangladesch, einstürzte: 1135 Arbeiter*innen wurden getötet und 2438 verletzt. Das Gebäude gehörte einem bangladeschischen Politiker. Am Vortag waren in dem Gebäude Risse festgestellt worden, daher verbot die Polizei den Zutritt. Dennoch waren mehr als 3.000 Menschen im Gebäude, größtenteils Textilarbeiter*innen, als das Gebäude kollabierte. Die Angestellten waren von den Fabrikbetreibern gezwungen worden, ihre Arbeit aufzunehmen. Auch Primark ließ dort nähen.

Generell fehlen in den armen Ländern den meisten Arbeiter*innen die Möglichkeiten, angemessene Schutzkleidung zu tragen, was zu erheblichen Schädigungen an Mensch und Umwelt führt. Vergiftungen und Todesfälle der Arbeiter*innen sind an der Tagesordnung. Hinzu kommt, dass die giftigen Pflanzenschutzmittel über den Boden in das Grundwasser gelangen und dadurch Brunnen und Trinkwasser vergiften. Das führt zu Krankheiten innerhalb der Bevölkerung und zum Tod vieler Kinder.

„Fair“ heißt, dass nur Erwachsenen an den Produkten mitarbeiten, und so gut bezahlt werden, dass sie ihre Familie ernähren können und die Kinder anstatt zu arbeiten eine Schule besuchen können.

Bio-Anbau und fairer Handel

Im Bio-Anbau sind chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel verboten.

Um den fairen, umweltschonenden und gesunden Handel zu fördern, wurden Auszeichnungen und Richtlinien für Bio-Baumwolle und fair gehandelte Kleidung geschaffen. Damit die Materialien als "biologisch" oder "ökologisch" bezeichnet werden können, reicht es allerdings nicht, schädliche Pestizide und Insektizide gegen verträglichere Varianten auszuwechseln. Es geht darum, vor Ort ein ausgeglichenes Ökosystem zu schaffen.

Der biologische Anbau kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch der Gesundheit der Menschen. Wenn er mit fairem Handel kombiniert wird, gibt das den Bauern in Lateinamerika, Asien und Afrika die Möglichkeit, auf längere Sicht ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, nachhaltig also.

Fairer Handel bedeutet ganz konkret eine Kombination von Mindestpreis und Bio-Prämien. Nur dadurch haben die Bauern in den Ländern der so genannten "Entwicklungsländer" die Möglichkeit, aus dem Kreislauf von Verschuldung, Arbeitslosigkeit und Armut auszubrechen, Anerkennung zu gewinnen und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Der Verzicht auf Kinderarbeit ist bei fair gehandelter Ware selbstverständlich. Ein Teil von dem, was die Käufer für fair gehandelte Produkte ausgeben, fließt auf ein Premium-Konto für Projekte, über die die Arbeiter (und im besten Fall auch die Arbeiterinnen) demokratisch bestimmen können. Das Geld kommt dem Aufbau von Schulen und sanitären Anlagen, der Trinkwassersicherung und anderen Projekten, die den dortigen Menschen ein besseres und unabhängigeres Leben ermöglichen, zugute.

Fazit

Pestizide, Düngung, verseuchte Flüsse, arme Kleinbäuerinnen und -bauern, verpestete Luft, kranke Menschen, Gentechnik, enormer Wasserverbrauch, Ausbeutung, das sind alles Probleme in der Produktion von Kleidung.

Packen wir es also an!

Bisher wird nur ein Prozent der gesamten Baumwollproduktion nach überprüfbaren und abgestimmten Richtlinien des ökologischen Landbaus angebaut. Es ist also wichtig, die Nachfrage nach biologisch angebauter Baumwolle zu erhöhen.