Kürbis

Sorten: Green Hokkaido, Redkuri,

Anbau: Direktsaat ins Freiland ab Mitte Mai oder Pflanzung bei Vorkultur in Töpfen nach den letzten Frösten. Optimale Keimergebnisse erzielt man bei Keimtemperaturen über 20 Grad und nur geringem Absinken der Nachttemperatur.Sonniger Standort, warmer, feuchter, nährstoffreicher und lockerer Boden.

  • Abstände: 1,2-2 m Reihenabstand; in der Reihe 0,5-1 m,
  • Optimale Keimtemperatur: über 20 °C,
  • Optimale Pflanzenanzahl: 1-1,3 Pflanzen/m²

Ernte: September- Oktober (Vor dem Frost mit Stielansatz, wenn dieser vertrocknet ist.)

Saatgut ernte: Kürbissamen vom restlichen, für Speisen verwertbarem Fruchtfleisch, trennen- die Fasern, so gut wie möglich entfernen (Wasser hilft beim ablösen). Dann ausgebreitet an einem warmen Ort (ca.20°C) trocknen. Eine warme südliche Fensterbank oder ein warmer Keller, sind optimal.

Bei Kürbissen und Zucchinis ist die wahrscheinlichkeit der Verkreuzung untereinander sehr hoch!

Da Kürbisse durch Insekten fremdbestäubt werden darf zur sortenreinen Vermehrung im Umkreis von 250 m keine andere Sorte der gleichen Art wachsen. Die Arten untereinander verkreuzen sich nicht.

Achtung! Bittere Früchte könnten giftig sein und sollten vorsichtshalber nicht gegessen werden!

Cucurbitacine sind Ansammlung toxischer Bitterstoffe in Gurken, Kürbis und Zucchini die bei unseren Kultursorten hierzulande herausgezüchtet wurden, das heißt der erforderliche genetische Teil ist im Erbgut inaktiv, aber immernoch vorhanden. Bei verkreuzung kann es (sehr selten!) passieren dass diese Teile der DNA wieder aktiv werden, und die Pflanze das Gift produziert. Die Früchte schmecken dann sehr bitter.

Auch wenn einige Medien von der Saatgutgewinnung aus diesen Pflanzen abraten, kommt dieses Phänomen, sehr selten vor. Die giftigen Früchte sind außerdem sehr bitter und so zu erkennen.

Saatgut in unseren Tauschboxen oder bei uns abholen.
E-Mail: saatgut@machbar-ev.de