March against Bayer (Monsanto)

Samstag 16.05.2020

erste Online-Demo

Web against Bayer (Monsanto)

Filz und Klüngel in der Ernährungsindustrie - ein Lobbyparadies in der Agrarwirtschaft -

Zusammengefasst rankt sich rund um die zentralen Behörden eine unübersichtliche Ansammlungen von Berater*innen, Gutachter*innen, von Beratungsgremien und externen Sachverständigen, zum Teil mit zentraler Bedeutung in den Entscheidungen um Gentechnik.

Es ist kein Wunder, dass wir keinen Durchblick haben und wohl auch nicht haben sollen.

Die gesamten Verflechtungen und Vernetzungen, Netzwerkknoten (genannt "Filz") mit institutionellen und personellen Überschneidungen (u. a. Agrochemie, Verbände, Agrarwirtschaft, Finanzen...) haben einen maßgeblichen und unmittelbaren Einfluss auf gesellschaftspolitische Debatten, auf Informationsflüsse sowie auf politische Willensbildungs-und Entscheidungsprozesse ausüben.

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Ansprache/ Forderungen "Web against Bayer" von machbar e.V. aus Hamburg

Stellt eure Boxen ans Fenster und dreht die Musik auf. Wir haben eine Playlist passend zur Demo zusammengestellt.

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Jetzt seid ihr dran: kommentiert, postet Fotos von euren Demo Schildern und bewertet die Behörden, Politiker und Bayer. Wenn ihr die von uns vorbereiteten Kommentare nutzt, achtet doch darauf dass ihr nicht die selben Kommentare postet wie jemand vor euch 😉

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

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Mögliche Kommentare:

  1. Ich fordere, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit endlich den Filz in den eigenen Reihen eindämmt und nicht ausschließlich industriefreundliche Wissenschaftler*innen beschäftigt.
  2. Das BVL muss die Verbraucher*innen schützen und nicht die Industrie vor den Verbraucher*innen.
  3. Das BVL warnt ‑ mit Bezug auf Corona ‑ Verbraucher*innen vor schwarzen Schafen, die aus der aktuellen Corona-Situation Kapital schlagen möchten. Ich warne Verbraucher*innen vor dem BVL, das Agro-Gentechnik unterstützt und verherrlicht.
  4. Das BVL hat bisher keinen Antrag auf gentechnische Nutzungen abgelehnt obwohl 83 % der Bevölkerung Gentechnik ablehnen. Das BVL handelt nicht im Interesse der Bevölkerung sondern im Interesse der Industrie und folgt der Spur des Geldes.
  5. Herr Friedel Cramer, ich fordere Sie als Präsident des BVL auf, den Filz in ihrer Behörde nach so langer Zeit endlich zu beseitigen.
  6. Es ist unfassbar, dass die Bundesregierung erst reagiert, wenn das Corona-.Kind in den Brunnen gefallen ist und nun droht, gleichsam mit dem Bade ausgeschüttet zu werden.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Kommentare und Bilder an:

Mögliche Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch zu so einer Ministerin. https://www.youtube.com/watch?v=fN0HQELqHuw
  2. Wer zahlt eigentlich die 800.000 € am Tag zu denen das EuGH Deutschland verurteilt hat bis die Nitratrichtlinien hier eingehalten werden? Ich vermute der Steuerzahler…
  3. "Insgesamt gibt es im Agribusiness und in der Agrarpolitik eine vergleichsweise kleine Gruppe von Akteuren, die wesentliche Schlüsselpositionen unter sich aufteilen." Laut einer Lobbystudie der Uni Bremen sind zehn CDU/CSU-Mitglieder im Agrarausschuss des Bundestages.Sie bekleiden zusammen 18 Ämter im Agribusiness, in Bauernverbänden oder in Behörden. Und dann wundern Sie sich, dass sie immer mehr Wähler verlieren?
  4. Warum sind die Ihnen unterstellten Bundesbehörden, rechtlich selbstständige Anstalten des öffentlichen Rechts und Bundesforschungsanstalten voller Menschen, die Konzern- und Industrieinteressen vertreten? Ist das so gewollt oder ist Ihnen da ein Fehler unterlaufen?
  5. Haben sie die Verstrickungen den Ihnen unterstellten Behörden und Anstalten mit der Industrie jemals überprüft? Ich finde das sehr erschreckend und bin sehr beunruhigt.
  6. Ein Whistleblower aus dem BMEL wäre doch der Hit! Dann würde eventuell auch mal der ganze Behördenfilz aufgedeckt werden.
  7. Ich hoffe das BMEL setzt die Milliarden an Steuergelder in Zukunft sinnvoller ein als es das bisher getan hat. Damit bald nicht nur Großkonzerne gefördert werden sondern auch die nachhaltige Landwirtschaft.

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

Parlamentarische Staatssekretät/in beim BMEL

 

 

Mögliche Kommentare:

  1.  Hören Sie endlich mit Ihrer “Lobbyarbeit” für die Konzerne auf! Sie sollen die Bevölkerung vertreten und nicht die Interessen von Konzernen.
  2.   Das EuGH hat schon 2018 geurteilt, dass Deutschland gegen die Nitratrichtlinie der Europäischen Union zum Schutz der Gewässer verstößt. Grund dafür ist vor allem die Überdüngung durch Landwirte. Mit der Neuregelung sollen Vorgaben der EU umgesetzt werden und damit drohende Strafzahlungen in Höhe von mehr als 800.000 Euro pro Tag abgewendet werden. Also bastelten Frau Klöckner und ihre Leute im Februar 2019 eine neue Düngeverordnung, die im Mai 2020 in Kraft treten sollte, tatsächlich wegen der Corona-Pandemie erst ab 01.01.2021 gilt... und solange kann einfach mal zwei bis drei Jahre weitergemacht werden als wenn nichts wäre?
  3.   Es geht doch nicht überwiegend um Gemüse, Salate und Gerste. Man sieht immer mehr Flächen mit Maisanbau: in 2019 gab es  deutschlandweit insgesamt 2,6 Mio. Hektar Ackerfläche für den Maisanbau. Der mit 1,7 Mio. Hektar größte Teil der Fläche diente der Futtermittelgewinnung. Energiemais für die Biogasproduktion wuchs 2018 auf 0,9 Mio. Hektar oder 35 % der gesamten Maisfläche (https://mediathek.fnr.de/grafiken/daten-und-fakten/bioenergie/biogas/maisanbau-in-deutschland.html). Frau Klöckner, hören Sie doch auf uns mit "gesunden Lebensmitteln" zu verkohlen.
  4.   Wer kontrolliert, ob die Düngevorschriften eingehalten werden? Ich vermute: es läuft weiter wie bisher.
  5.   Es ist bekannt, dass die Spargelbetriebe die Kosten für den Hinflug der Saisonkräfte aus Rumänien zahlen. Wer zahlt eigentlich für den Rückflug? Und wer kontrolliert die Quarantäne-Vorschriften? Auf dem Flughafen in Sibiu, Rumänien, hat es ja schon mal nicht geklappt. Einige hätten gar nicht ihre unter strenger Quarantäne stehenden Heimatorte verlassen dürfen (https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87689124/manche-erntehelfer-kommen-aus-abgeriegelten-quarantaenedoerfern-in-rumaenien.html).
  6. Spargel nur noch für die Elite? Spargel subventioniert? Deutscher Spargel über Menschenleben? Ist das für sie in Ordnung?
  7. Wie kann es sein das sie sich ihrer zweijährigen Amtszeit mindestens 25 Mal zu Einzelgesprächen mit Lebensmittelkonzernen wie Nestlé und Mars, mit Leuten von Bayer, und den Milchwerken Berchtesgadener Land, mit Entscheidungsträgern der Megadiscounter Aldi, Lidl, Rewe und Edeka sowie mit Vertretern der klassischen Agrar-, Fleisch- und Ernährungswirtschaft getroffen haben, aber nur fünf Mal mit Vertreter*innen von Organisationen wie dem Bund ökologische Landwirtschaft? Von  den Verbänden bekam der Deutsche Bauernverband mit drei Einzelgesprächen die meisten Termine. Mit dem Chef der deutschen Nestlé-Tochter… Was soll so etwas?

Bundeinstitut für Risikobewertung

Kommentare und Bilder gerne an:

 

  • Pablo Steinberg, Leiter des Max-Rubner-Instituts (MRI)

Email: pablo.steinberg@mri.bund.de

  • Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft
  • Kontaktdaten weiter oben unter Julia Klöckner

Mögliche Kommentare:

  1. Wie können Sie schon seit Jahren Mitglieder in die Kommission des BfR berufen die aus Unternehmen und Industrieverbänden (16%) kommen?  Da ist doch klar in welche Richtung es geht.
  2. Warum hat das BfR gefälschte epidemiologische Studien der Glyphosat-Industrie (Bayer/Monsanto) kommentarlos in seiner Studie übernommen? Ist das nicht illegal? Und wenn nicht, warum ist es dann nicht illegal? Wurden die Verantwortlichen denn auch zur Verantwortung gezogen?
  3. Warum haben Menschen wie Kerstin Schmidt und Inge Broer Zugang zu öffentlichen (also von uns Steuerzahler*innen erarbeiteten) Geldern, die sie zwischen ihren eigenen Firmen hin und her schieben können wie sie wollen? Durch ihre Hände gehen Hunderttausende an (öffentlichen) Forschungsgelder für die Gentechnik, das ist doch ein Interessenkonflikt?
  4. Warum sitzen in der Kommission für Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte des BfR Industrielle von BASF, Bayer CropScience und  Syngenta Crop Protection AG? Warum ist so etwas legal?
  5. Ich hätte nie gedacht, dass diese Nähe zur Industrie bzw. dass die Industrie und die Konzerne in den entsprechenden Behörden selbst Entscheidungsträger sind. Und vor allem hätte ich nicht gedacht, dass sowas überhaupt erlaubt ist.
  6. Schon Ende 2015 haben rund 100 internationale Wissenschaftler*innen die EU-Kommission eindringlich davor gewarnt, „den fehlerhaften Ergebnissen“ der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu folgen, die auf der Evaluierung des BfR beruhen.
  7. Sollte man nicht mal den Präsident des BfR Professor Dr. Dr. Andreas Hensel austauschen? Er scheint die Kritik zahlreicher Wissenschaftler und Umweltverbänden zu ignorieren und handelt statt im Sinne der Wissenschaft offenbar  immer wieder im Interesse von Konzernen und der Industrie.
  8. Das BfR scheint ja ein Tummelplatz für Lobbyisten und Großkonzerne zu sein… könnten sie das bitte ändern?

Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Mögliche Kommentare:

  1. Bitte hören sie auf so viele Millionen an Forschungsgelder in die Gentechnik zu stecken! Es gibt doch soviele sinnvollere Bereiche, die gefördert werden sollten.
  2. Warum finanzieren sie Gentechnikfelder obwohl ein großer Teil (über 80%) der Bevölkerung das nicht möchte?
  3. Warum bekommen Firmen wie Innoplanta überhaupt Geld (Steuergelder!) von ihnen?
  4. Ich bin schockiert. Ihre Behörde hat über 20,5 Millionen € an Steuergeldern einer Firma wie Innoplanta gegeben. Wieso werden soviele Steuergelder an einen solchen Verein der Lobbyismus für Gentechnik betreibt “verschenkt”?

"Online-Demozug"

Rede über Südamerika (Brasilien) von Jacqueline Kardel von machbar e.V.

Bundessortenamt

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Mögliche Kommentare:

  1. Wie kann es sein, dass kaum samenfestes Saatgut von Ihnen genehmigt wird obwohl das gerade zu Zeiten des Klimawandels wichtig für die Versorgung mit Nahrung ist? Außerdem stärkt Artenvielfalt die Abwehrkräfte der Natur.
  2. Umfragen belegen seit Jahren immer wieder, dass die große Mehrheit der Verbraucher*innen keine Gen-Lebensmittel will. Warum erlauben Sie dann das GV-Pflanzen zugelassen werden?
  3. Selbst über 20 Jahre nach Einführung von Gen-Pflanzen gibt es keine entsprechenden Studien über Auswirkungen auf Menschen. Warum erlauben Sie dann solche Pflanzen?
  4. Schämt man sich eigentlich Mitarbeiter beim BSA zu sein und für eine Behörde zu arbeiten, die so eng mit der Gentechnik-Industrie verstrickt ist? Das kann kein Geld der Welt wert sein, denn es geht nicht nur um uns, es geht um zukünftige Generationen.
  5. Bislang ist zwar kein Fall dokumentiert, in dem ein Mensch durch den Verzehr von gentechnisch veränderten Pflanzen nachweislich zu Schaden gekommen ist, aber es hat auch niemand konkret danach gesucht. Das ist, als ob ein Land sagen würde, es gebe in seinem Bereich keine Corona-Infektionen, hat dabei aber auch keinen einzigen Test durchgeführt. Wie können Sie also davon ausgehen dass GVO´s den Menschen nicht schaden?
  6. Warum sind die Zulassungsstandards auf Hybridsaatgut (Hybride = quasi Einwegsaatgut) ausgelegt, so dass samenfestes Saatgut so gut wie keine Chance hat zugelassen zu werden?
  7. Ist ihnen bewusst dass samenfeste Sorten enorm wichtig für die Welt ist?Artenvielfalt stärkt die Abwehrkräfte der Natur!

Bayer

einige Bayer Crop Science Mitarbeiter bei Twitter

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Mögliche Kommentare:

  1. Dieses Unternehmen denkt nur an Profit- ich würde mich schämen für so einen skrupellosen Konzern zu arbeiten.
  2. Hört auf die Umwelt zu zerstören und lasst die Finger von Brasilien, Finger weg von Südamerika! Hört auf nur den Profit in den Vordergrund zu stellen.
  3. Wer noch ein Gewissen hat sollte auf keinen Fall Aktien von Bayer kaufen oder halten.
  4. Bayer war der erste Konzern, der zu einer „Online-Hauptversammlung” der Aktionäre einlud fernab von Aktivist*innen aber auch ohne kritische Aktionäre. Wie demokratisch!
  5. Bayer soll endlich die 53.000 Menschen entschädigen, die ihre Krebserkrankung auf Glyphosat zurückführen, statt Corona als Verzögerungstaktik zu nutzen.

Rede über die Bayer Hauptversammlung von Marius Stelzmann von der CBG- Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.

Rede über Südamerika (Brasilien) von Jacqueline Kardel von machbar e.V.

fast jedes Jahr bei der Abschlusskundgebung dabei:

in besserer Soundqualität als unsere Aufnahme:

Danke an alle die mitgemacht haben!!!

Wir hoffen das ihr im nächsten Jahr dann wieder mit uns auf die Straße geht!

Eure machbären